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ITscope Marktbarometer Q1/2020

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe

22. April 2020, 12:45 Uhr   |  Michaela Wurm | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

Die Coronagewinner unter den Notebooks

Apple »MacBook Pro« mit 16-Zoll-Display
© Apple

Apple »MacBook Pro« mit 16-Zoll-Display

Besonders spannend  entwickelt sich die Kategorie Notebooks, nachdem hier die Lagerbestände seit Ausbruch der Corona-Pandemie massiv gesunken und teilweise sogar bei null angekommen sind. Dabei hatten die Hersteller für das mehr und mehr nach hinten verlängerte Weihnachtsgeschäft  noch ordentlich die Lager gefüllt. Hier zeigen sich auch bei ITscope die Auswirkungen des Run ins Home Office.
Im Marktbarometer für Q1/2020 ist Lenovo allein mit sechs Notebooks unter den Top 15 am stärksten vertreten, gefolgt von HP mit fünf Geräten.

Den ersten Platz sichert sich das seit Mai 2019 gelistete »HP ProBook 450 G6«, das damit Lenovo vom 1. Platz verdrängt hat.
Auf Platz 2 liegt das »Lenovo ThinkPad E15« mit 15,6-Zoll-Display, das gerade erst seit Mitte/Ende November 2019 gelistet ist. Es ist vergleichbar mit dem vorher erstplatzierten Vorgänger, dem »Lenovo ThinkPad E590 20NB«, das auf Platz 4 abgerutscht ist.
Das »Lenovo ThinkBook 15-IML 20RW« mit Comet-Lake-Sockel hat einen regelrechten Senkrechtstart – von Position 161 auf Platz 3 – hingelegt. Die Lagerbestände der ITscope-Distributoren deuten darauf hin, dass das Notebook besonders während der aktuellen Corona-Pandemie beliebt ist. Es ist nämlich restlos ausverkauft, was ITscope auch auf den günstigen HEK von unter 600 Euro zurückführt.

Im Highend-Segment ist Apple mit zwei »MacBook Pro« unter den Top 15 vertreten. Das MacBook Pro mit einem Intel Core i9 der neuesten Generation, 16-Zoll-Display mit einer Auflösung von 3.072 x 1.920 Pixel und anpassbarer Touch Bar hat es trotz des stolzen HEKs von rund 2.500 Euro auf Platz 12 geschafft. Gleich dahinter ist die Variante mit i7-Prozessor, die immerhin noch mit einem HEK von rund 2.100 Euro zu Buche schlägt. Die Straßenpreise der beiden Modelle fangen bei rund 2.850 Euro, respektive 2.420 Euro an.

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1. Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe
2. Highflyer: Microsoft stürzt Apple vom Thron
3. Die Coronagewinner unter den Notebooks
4. PC-Komplettsysteme: HP ist Lenovo auf den Fersen

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