Schwerpunkte

Längere Lebensdauer für ITC-Produkte

EU-Aktionsplan fordert Recht auf Reparatur

12. März 2020, 10:49 Uhr   |  Michaela Wurm

EU-Aktionsplan fordert Recht auf Reparatur
© mekcar - Fotolia

Mit einem europaweiten Aktionsplan will die EU dafür sorgen, dass weniger Wegwerfprodukte auf den Markt kommen. Stattdessen sollen Produkte künftig leicht wiederverwendet, repariert und recycelt werden können. Der Branchenverband Bitkom zeigt sich sketisch.

Die Europäische Kommission hat gestern einen Aktionsplan vorgestellt, der dafür sorgen soll, dass Produkte eine längere Lebensdauer haben. Ziel ist es, mittels Abfallvermeidung, Wiederverwendung und Recycling europaweit das Prinzip der Kreislaufwirtschaft umzusetzen. So will  die EU-Kommission durch neue Regelungen unter anderem dafür sorgen, dass Produkte leichter reparier- und wiederverwendbar sind, Verpackungsabfälle vermieden und mehr Recyclingmaterial eingesetzt wird. Außerdem soll die öffentliche Beschaffung umweltfreundlicher werden.

Konkret heisst es in der Vorlage, die EU-Kommission werde Rechtsvorschriften für eine nachhaltige Produktpolitik vorschlagen und sicherstellen, »dass in der EU in Verkehr gebrachte Produkte so konzipiert sind, dass sie über eine längere Lebensdauer verfügen, leichter wiederverwendet, repariert und recycelt werden können und einen grösstmöglichen Anteil recycelter Materialien statt Primärrohstoffe enthalten«. Gleichzeitig soll die Verwendung von Einwegprodukten eingeschränkt werden.

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1. EU-Aktionsplan fordert Recht auf Reparatur
2. Branchenverband Bitkom kritisiert Symbolpolitik
3. Nachteile für Funktion und Sicherheit der Geräte

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