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LKW mit Oberleitung

Erste deutsche Elektro-Autobahn gestartet

08. Mai 2019, 05:44 Uhr   |  Lars Bube | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

Begrenzte Reichweite

Ein Diesel-Hybrid-Lkw mit Stromabnehmer kostet rund 150 bis 175 Prozent von dem, was ein herkömmlicher Lkw kostet, wie Thiemo Freyer vom Fahrzeughersteller Scania erläutert, der die Prototypen gebaut hat. »Die Technologie ist nicht im Handel, aber marktreif.« Allerdings ist die Reichweite der Lastwagen nur mit Batterieantrieb im Augenblick noch kurz - maximal zehn Kilometer. Ziel ist Freyer zufolge eine Reichweite von 60 Kilometern.

»In Zukunft wird CO2 einen Preis haben müssen«, sagte Julius Jöhrens vom Forschungsinstitut ifeu in Heidelberg, das Elisa begleitet. Höhere Fahrzeugkosten müssten mit geringeren Energieausgaben kompensiert werden.

In Schleswig-Holstein soll auf der A1 bei Lübeck getestet werden, ob eine Anbindung an einen Hafen funktioniert. In Baden-Württemberg soll auf einer Bundesstraße die Tauglichkeit für Ortsdurchfahrten geprobt werden. Erste Strecken gibt es bereits in der USA und in Schweden. Auch in Norditalien gibt es Reußwig zufolge bereits Planungen für einen eHighway. »Klar muss man das System europaweit denken.«

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1. Erste deutsche Elektro-Autobahn gestartet
2. Konzentration auf stark frequentierte LKW-Strecken
3. Begrenzte Reichweite

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