Schwerpunkte

Tiger Lake und Faltbares Ultrabook

CES: Intel macht mobil

10. Januar 2020, 15:16 Uhr   |  Lars Bube

CES: Intel macht mobil
© Intel

Auf der CES hat Intel einige spannende Neuheiten für den Bereich Mobile Computing vorgestellt, darunter einen grafikstarken Prozessor, ein Mini-Mainboard und eine Art faltbares Ultrabook.

Auf der diesjährigen CES hat Intel einen seiner Schwerpunkte auf das Thema Mobile Computing gelegt. Im Zentrum stand dabei das Projekt »Athena«, das mit seinen Vorgaben die nächste Entwicklungsstufe für Ultrabooks definiert. Damit sollen die Mobilrechner der nächsten Generation noch leistungsstärker und zugleich schlanker und flexibler werden und die Bedürfnisse der mobilen Arbeiter durch Eigenschaften wie schnelle Einsatzbereitschaft und lange Akkulaufzeiten optimal unterstützen. So darf beim Aufwachen aus dem Ruhezustand nur eine Sekunde vergehen, bis der Nutzer sich einloggen kann. Der Akku muss im normalen Arbeitsbetrieb mit dauerhafter Internetanbindung mindestens neun Stunden durchhalten und innerhalb von 30 Minuten genug Saft für weitere vier Stunden nachtanken können.

Um diese Werte zu erreichen und sich das entsprechende Logo und die zugehörige Unterstützung von Intel zu sichern, müssen die Premium-Geräte mit einem,

am Suffix »U« erkennbaren, leistungsstarken Ultra-Low-Power-Prozessor des Herstellers ausgestattet sein. Das sind derzeit die Topmodelle ab dem Core i5 der »

Whiskey Lake«-Mobilprozessoren der achten Core-i-Generation von Intel. Die meisten Hersteller setzen in ihren Geräten allerdings sogar auf den Nachfolger »Comet Lake« (neunte Generation) oder sogar die ganz aktuellen »Ice Lake«-CPUs der zehnten Generation. Letztere bringt neben der zusätzlichen Leistung den Vorteil mit sich, dass sie bereits eine eigene KI-Einheit mit an Bord hat. Den Prozessoren müssen außerdem mindestens 8 GByte Dual-Channel-RAM sowie eine NVMe-SSD mit mindestens 256 GByte zur Seite stehen. Intel empfiehlt jedoch, hier gleich auf die Optane-Speicherprodukte der H10-Familie zu setzen.

In Las Vegas verkündete Intel die Zertifizierung weiterer 25 Athena-Geräte im Januar, darunter auch zwei Chromebooks. Laut Konzernchef Bob Swan unterstützen damit bereits mehr als 50 Hersteller die Spezifikationen und haben entweder schon entsprechende Geräte im Portfolio oder sind kurz davor, sie auf den Markt zu bringen.

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