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Blade-Switches für das Data-Center

Blade Network entwickelt Blade-Server-Switches auf Basis von »Junos«

02. November 2009, 10:52 Uhr   |  Bernd Reder | Kommentar(e)

Blade Network entwickelt Blade-Server-Switches auf Basis von »Junos«

Blade Network Technologies be-liefert unter anderem IBM mit Blade-Server-Switches (hierdas 10-Gigabit-Modul BNT VirtualFabric).

Auf der Systemsoftware »Junos« setzen die Blade-Server-Switches auf, die Blade Network Technologies entwickelt. Junos stammt vom Netzwerkhersteller Juniper Networks.

Im kommenden Jahr sollen die Blade-Server-Switches von Blade Network Technologies auf den Markt kommen, die das Netzwerkbetriebssystem »Junos« von Juniper Networks verwenden. Das Abkommen ist exklusiv, sprich Blade Network wird zumindest vorerst der einzige Switch-Hersteller sein, der Junos verwendet.

Mit den Blade-Systemen wollen die beiden Firmen nach eigenen Angaben eine Alternative zu Cisco bieten. Mit Junos nimmt Blade Network eine zweite Software-Plattform ins Programm auf.

Mit BladeOS hat die Firma eine eigene Systemsoftware entwickelt. Allerdings dürfte es von Vorteil sein, mit Junos ein Betriebssystem anzubieten, das deutlich mehr Anwender einsetzen als BladeOS.

In die neuen »Running-Junos«-Blade-Server-Switches wird der Hersteller zudem Funktionen integrieren, die für den Betrieb im Rechenzentrum wichtig sind. Dazu gehören unter anderem »VMready Virtualization«, Hotlinks, um die Hochverfügbarkeit sicherzustellen, sowie Support für vNICs (Virtual Network Interface Card) und OFM (Open Fabric Manager).

Besser als Cisco

»Wir glauben, dass die führenden Server-OEMs, wie IBM, HP, NEC, Dell und Fujitsu, diese Art von Produkt als Alternative zu anderen Optionen am Markt gut annehmen werden«, sagt Eve Griliches, Director der Marktforschungsgesellschaft IDC.

Nach eigenen Angaben ist Blade Network mit fast sieben Millionen Rechenzentren-Ethernet-Ports Marktführer bei Blade-Server-Ethernet-Switches. Im Vergleich zu Geräten von Cisco bieten die Systeme laut Hersteller ein fünfmal besseres Preis-Leistungsverhältnis, eine um den Faktor 10 niedrigere Latenzzeit und einen um 60 Prozent geringeren Energieverbrauch.

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