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Ein Tag ist nicht genug

Black-Friday-Rummel zieht sich in die Länge

22. November 2019, 12:58 Uhr   |  dpa | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

Vorgezogenes Weihnachtsshopping

»Ein wichtiger Teil der Umsätze an Black Friday und Cyber Monday sind nicht etwas Mehrumsätze, sondern gezielte und verschobene Käufe«, sagt denn auch Nina Scharwenka, Handelsexpertin bei der Unternehmensberatung Simon-Kucher. Die Händler müssten deshalb bei den Preissenkungen sehr gezielt agieren, »um die Profitabilität des gesamten Jahres nicht zu gefährden«. Pauschale Rabatte wie »30 Prozent auf alles« seien ein No-Go.

Nach einer Studie des Instituts für Handelsforschung (IfH) in Köln, nutzen fast zwei Drittel der Online-Shopper, die am Black Friday zuschlagen, den Anlass auch schon für Weihnachtseinkäufe.

Geliebt oder ungeliebt: Verschwinden wird der Black Friday wohl nicht mehr - im Gegenteil. In absehbarer Zeit könnte es noch mehr solcher «künstlichen» Rabattanlässe geben. In den USA finden Verbraucher neben dem klassischen Black Friday Ende November auch schon eine Frühlingsversion des Schnäppchen-Tages: den Black Friday Spring.

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1. Black-Friday-Rummel zieht sich in die Länge
2. Wenige echte Schnäppchen
3. Vorgezogenes Weihnachtsshopping

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