BYOD: Wettbewerbsvorteil durch Bring Your Own Device

Mehr als 80 Prozent der IT-Manager sind davon überzeugt, dass Unternehmen, die über eine „Bring Your Own Device“-Policy verfügen, einen Wettbewerbsvorteil erlangen.

Nimmt man gerne mit zur Arbeit: iPhone

Dies ist eines der Ergebnisse einer internationalen, branchenübergreifenden Studie, die im Auftrag des Netzwerk- und IT-Dienstleisters BT durchgeführt wurde.

Die Studie untersucht die Einstellung von 2.000 IT-Nutzern und IT-Entscheidern aus elf Ländern zum Einsatz privater Laptops, Tablets und Smartphones im Unternehmensumfeld. Die Ergebnisse zeigen, dass BYOD in den Unternehmen angekommen ist: Mehr als vier von fünf befragten Unternehmen geben an, dass sie BYOD bereits zulassen oder es innerhalb der nächsten 24 Monate ermöglichen werden. Von den befragten Mitarbeitern gaben 60 Prozent an, dass sie sich schon jetzt von ihren privaten Endgeräten aus mit dem Unternehmensnetzwerk verbinden dürfen.

Die Untersuchung legt nahe, dass Angestellte und Entscheidungsträger gleichermaßen Vorteile darin sehen, private Endgeräte im Unternehmensnetzwerk zu nutzen. 64 Prozent der IT-Führungskräfte glauben, dass Mitarbeiter produktiver sein können, wenn das Unternehmen eine BYOD-Richtlinie einführt. 48 Prozent meinen, dass die Angestellten dadurch flexibler arbeiten und 47 Prozent geben an, dass Mitarbeiter damit einen besseren Kundenservice leisten können. Auch die Angestellten teilen diese Meinung – 42 Prozent von denen, die ihre privaten Endgeräte im Beruf einsetzen, geben an, dass sie effizienter und produktiver arbeiten.

All dieser Vorteile zum Trotz hegen IT-Manager einige Bedenken: Nur etwa jede zehnte IT-Führungskraft (11 Prozent) ist der Ansicht, dass alle Anwender die Risiken kennen, die mit der Nutzung privater Geräte im Unternehmen einhergehen. Und nicht einmal jeder Fünfte der IT-Leiter (19 Prozent) glaubt, dass sämtliche User mit den damit verbundenen Zugriffs- und Genehmigungsprozessen vertraut sind. Diese Befürchtungen sind offensichtlich nicht unbegründet. Denn etwa ein Drittel (32 Prozent) der befragten Mitarbeiter sieht „kein Risiko“ dabei, wenn er sein privates Endgerät im Arbeitskontext nutzt. Nur ein Viertel der an der Studie teilnehmenden Angestellten erkennt ein „deutliches Risiko“ für die Unternehmenssicherheit.