Praxistest E-Book-Reader: Elektronische Bücher: Thalia Oyo im Test

Mit dem Oyo hat jetzt auch der Hamburger Buchhandelskonzern Thalia seinen eigenen E-Book-Reader vorgestellt. Im Praxistest zeigte sich das 6-Zoll-Lesegerät durchaus konkurrenzfähig – wenn auch mit leichten Punktabzügen beim Display.

Der Hamburger Buchhandelskonzern Thalia hat mit dem Oyo-Reader ein eigenes Lesegerät für E-Books mit direkter Anbindung an den hauseigenen Online-Shop Thalia.de in petto. Nutzer können sich damit bequem via WLAN mit dem Store verbinden, dort auf eine große Auswahl deutschsprachiger Lektüre zugreifen und diese direkt auf den Oyo-Reader herunterladen. Alternativ lassen sich E-Books auch vom Rechner aus über USB auf das Lesegerät kopieren; das in Deutschland gängige Epub-Format wird mit und ohne Kopierschutz (Adobe-DRM) unterstützt.

Herzstück des Readers ist der mit 6 Zoll im Taschenbuchformat gehaltene und auf Berührung reagierende Touchscreen. So sind auch Bedienoberfläche, E-Book-Store und Lesemodus mit groß dimensionierten Schaltflächen und Gestenerkennung beim Umblättern an die Fingersteuerung angepasst.

Allerdings offenbart das E-Ink-Display in der Kerndisziplin leichte Schwächen: Schriften kommen nicht ganz so kontrastreich zur Geltung, und auch die Umschaltzeiten beim Blättern sind mit beinahe drei Sekunden grenzwertig. Dafür überzeugt der Oyo mit ausgereiften Leseeinstellungen, einer Suchfunktion und der Möglichkeit, sich beim Lesen über eine virtuell einblendbare Schreibtastatur zusätzliche Notizen zu machen.