Passenden Rackbereich finden: Avocent reserviert Kapazitäten im Rack für die Planung

Mit der Version 2.2 des »MergePoint Instructure Explorers« erleichtert Avocent, die Planung von RZ-Projekten. So lassen sich nun Kapazitäten für ein Vorhaben in einem Rack reservieren, damit sie nicht anderweitig belegt werden.

Wenn sich im Rechenzentrum mehrere Rackreihen aufeinander folgen, wird es langsam schwer den Überblick über die Belegung der Racks zu behalten. Unter anderem dafür hat Avocent den »MergePoint Instructure Explorer« entwickelt (Network Computing berichtete). In der Version 2.2 kann der Administrator nun Platz für Assets wie Netzwerk-Komponenten oder Server im Rack reservieren. Diese Vorbelegung sieht er auch grafisch. Dies hilft, dass bereits eingeplante Kapazitäten nicht für andere Projekte belegt werden. Außerdem kann er sich alle Projekte für ein oder mehrere Racks ansehen.

In der Version 2.2 des »MergePoint Instructure Explorers« von Avocent kann der Administrator, für die Planung Kapazitäten in einem Rack reservieren.

Außerdem hilft dem IT-Verwalter eine Suchfunktion, um einen Platz für Komponenten beziehungsweise Server zu finden. So kann er etwa nach einem Bereich fanden, der drei Units hoch ist, drei Netzwerk-Ports bietet und 300 Watt Leistung bereitstellt.

Über den »Manager Override« lassen sich notwendige Korrekturen ohne eine langwierigen Abstimmungsprozess durchführen. So etwas kann notwendig sein, wenn im Rackplan fehlerhafte oder unvollständige Informationen stehen.

Weiter hat Avocent die Benutzungsoberfläche überarbeitet. Es kommen zu 21 bereits existierenden Reports nun 26 weitere dazu. So lassen sich etwa der Verbrauch pro Abteilung beziehungsweise Geschäftseinheit ermitteln. Oder der Administrator kann sich eine Liste der Assets nach Herstellern geben lassen.

Die Software unterstützt nun auch Windows-Server 2008 und SQL-Server 2005 von Microsoft. Die Version 2.2 gibt es ab dem 30. November.