Mobile Computing: Kompakt-Notebooks: Test: Notebook Fujitsu Lifebook P3110

Mit viel Power und einer dicken Ausstattung präsentiert sich Fujitsus Lifebook P3110. Das kompakte Notebook ist auch für Business-Anwender interessant.

Probleme mit UMTS

Ein Sorgenkind im Test von Network Computing ist allerdings das UMTS-Modem. Das Testgerät schafft es nur bei optimalen Empfangsbedingungen, sich einzubuchen und eine UMTS-Verbindung aufzubauen. Ein parallel getesteter Eee-PC 901 mit UMTS kann sich im Vergleich dazu eigentlich immer und überall einloggen. Hier hat wahrscheinlich das vorliegende Testgerät ein Antennenproblem von dem man nur hoffen kann, dass es sich nicht um einen Serienfehler handelt.

Leider sichert Fujitsu den Boden des Rechners mit speziellen Torx-Schrauben, so dass das Test-Team den Rechner nicht öffnen und einfach mal nachsehen kann.

Im Test kommt auch das 64-Bit-Ubuntu mit der Basis-Ausstattung des Rechners gut zurecht. Das schließt Grafik, Stromsparfunktionen und Sonderfunktionstasten wie für Lautstärkeregelung und Hintergrundhelligkeit mit ein.

Mittels KVM.libvirt und Virt-manager verwaltet Linux zuverlässig virtuelle Maschinen. Leider erkennt Ubuntu 9.10 das UMTS-Modem »Sierra Wireless Gobi 2000« nicht. Im Netz gibt es aber schon Artikel darüber, wie sich das Gerät mit einigen Tricks unter Linux nutzen lässt.

Fazit

Das Lifebook P3110 tritt als kompaktes Business-Notebook mit viel Power auf. Den ansonsten guten Eindruck trüben das zu stark spiegelnde Display und die geringen Reichweite des UMTS-Modems.

Gut gefallen hingegen die fast nahtlose Integration in Ubuntu als alternatives Betriebssystem zu Windows 7 und die gute Tastatur.

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