Praxis: PCs im Schneckentempo: Warum Windows-PCs »altersschwach« werden

Es ist ein altbekanntes Phänomen, dass Arbeitsstationen mit Microsoft Windows scheinbar automatisch von Jahr zu Jahr langsamer arbeiten. Doch nur in den seltensten Fällen liegt dies tatsächlich an schlechter Programmierung oder überforderter Hardware – meist würde es schon reichen, die Systeme etwas besser zu pflegen.

Alten Kisten Beine machen

Die Ursache, die die Anwender selbst am häufigsten für einen langsamen Rechner verantwortlich machen, landet hingegen nur auf dem letzten Rang der zehn größten PC-Bremsen:

10. Unzureichende Hardware-Ausstattung: Zu wenig RAM, eine zu kleine Festplatte oder eine zu geringe Grafikpower, beispielsweise für 3D-Grafik, können die Performance eines PCs deutlich reduzieren. Je nach Zusammenstellung kann es sich jedoch auch hier oft lohnen nur einzelne Teile auszutauschen, die einen Flaschenhals für die Leistung darstellen, anstatt gleich einen ganz neuen PC zu kaufen.

»Wenn der PC langsamer wird, muss man nicht gleich einen neuen kaufen«, erklärt Ralf Biesemeier, bei PC Pitstop in Castrop-Rauxel für das europäische Geschäft verantwortlich. »Um einen PC optimal einzustellen, braucht man aber ein gewisses technisches Verständnis - oder man überlässt das Tuning einem Tool, das das automatisch erledigt. Mit PC Matic zum Beispiel ist für das gesamte Tuning eines PCs nur ein einziger Mausklick notwendig.«