Praxis: PCs im Schneckentempo: Warum Windows-PCs »altersschwach« werden

Es ist ein altbekanntes Phänomen, dass Arbeitsstationen mit Microsoft Windows scheinbar automatisch von Jahr zu Jahr langsamer arbeiten. Doch nur in den seltensten Fällen liegt dies tatsächlich an schlechter Programmierung oder überforderter Hardware – meist würde es schon reichen, die Systeme etwas besser zu pflegen.

Hungrige Spione und volle Mülleimer

Zu viel Datenmüll ist eine der größten PC-Bremsen.

7. Spyware-Infektionen: Läuft auf einem PC im Hintergrund unbemerkt Spyware mit, dann kann das seine Performance ganz erheblich bremsen. Solche Schnüffelprogramme lesen permanent Daten aus und leiten diese an die kriminellen Urheber weiter, die sie anschließend missbrauchen oder verkaufen. Die Palette reicht hier vom einfachen Aufzeichnen des Internetverhaltens und der Tastatureingaben bis hin zum Diebstahl der Banking-Daten und Logins / Passwörter auf einem System.

8. Junk Files: Temporäre Dateien, Caches von Programmen und Internetseiten sowie nicht geleerte Papierkörbe können schnell ein sehr großes Volumen an unnützen Dateien ausmachen und so Speicherkapazität belegen, die beispielsweise für die Auslagerungsdatei dringend benötigt würde. Ordentliche Lösch-Strategien sind daher von Anfang an ein Muss.

9. Treiberprobleme: Fehlerhafte, veraltete, oder zu einer Komponente inkompatible Treiber können zu gravierenden Problemen führen. Besonders wenn es um Netzwerk/WLAN oder Grafik- und Soundadapter geht, werden diese vom Hersteller sehr häufig aktualisiert, um weniger Strom zu verbrauchen – das ist gerade für Laptops und Netbooks wichtig -, um neue Funktionalitäten hinzuzufügen oder Fehler aus vorigen Treiberversionen zu beheben.