Praxis: PCs im Schneckentempo: Warum Windows-PCs »altersschwach« werden

Es ist ein altbekanntes Phänomen, dass Arbeitsstationen mit Microsoft Windows scheinbar automatisch von Jahr zu Jahr langsamer arbeiten. Doch nur in den seltensten Fällen liegt dies tatsächlich an schlechter Programmierung oder überforderter Hardware – meist würde es schon reichen, die Systeme etwas besser zu pflegen.

Weniger Prozesse, mehr Arbeitsspeicher

4. Zu viele aktive Prozesse: Besonders Virenschutz, Firewall und sonstige Sicherheitsanwendungen, die im Hintergrund laufen und den PC ständig überprüfen, können ein Grund für einen langsamen PC sein. Die Zahl solcher Tools wächst im Lauf der Zeit, sie verbrauchen schon im »Leerlauf« so viele Systemressourcen, dass für die eigentlichen Aufgaben nur noch (zu) wenig Platz bleibt.

5. Unvollständige Deinstallation: Bei der Deinstallation von Programmen bleiben sehr oft nicht mehr benötigte Einträge in der Registry, in Systembibliotheken usw. übrig, die das System aufblähen und im schlimmsten Fall auch instabil werden lassen können.

6. Zu kleine Auslagerungsdatei: Die Auslagerungsdatei wird genutzt, um Aufgaben ausführen zu können, wenn der Arbeitsspeicher (RAM) ausgelastet ist. Ist die Auslagerungsdatei zu klein, kann Windows nicht richtig arbeiten, weil nicht alle benötigten Dateien für die Ausführung eines Programms zur Verfügung gestellt werden können. Ist die Auslagerungsdatei zu groß, wird Speicherkapazität der Festplatte geblockt, die anderswo besser genutzt werden könnte. Im Zweifelsfall lässt sich Windows hier einen Rahmen vorgeben, innerhalb dessen es den Speicherplatz automatisch verwaltet.