Transformation der IT: Anforderungen an IT-Architekturen der Zukunft

In einer aktuellen Diskussionsrunde über die Transformation der IT waren sich Experten von Unternehmen wie SAP, Layer 7 Technologies und iTKO und Anwender einig: zukunftssichere IT-Architekturen müssen trendunabhängig konzipiert werden und eine Standardisierung und Wiederverwendbarkeit von Software-Komponenten ermöglichen.

Cloud Computing wird die Transformation der IT weiter vorantreiben. (Bild: Michael Kempf, Fotolia.com)

Die IT befindet sich derzeit im größten Wandel seit ihrer Einführung, einige Analysten sprechen gar von der beginnenden »Industrialisierung der IT«. Während es anfangs hauptsächlich galt, Unternehmen in ihren Prozessen zu unterstützen, und technische Details sowie Kosten lediglich eine untergeordnete Rolle spielten, ist die Informationstechnologie inzwischen eine tragende Komponente der meisten Unternehmen und wird entsprechend professionell geplant und geführt. IT- und Business-Projekte müssen wachsen damit immer enger zusammen, ihre enge Verzahnung ist Voraussetzung für langfristigen Erfolg und Effizienz.

Was die Veränderungen durch neue Technologien wie Virtualisierung und Cloud Computing, sowie neue nachhaltige betriebswirtschaftliche Betrachtungsweisen für die IT-Architektur der Zukunft bedeuten, darüber hat sich eine Expertenrunde auf dem 3. Softcon-Forum in München-Pullach Gedanken gemacht. Neben Unternehmensvertretern von Branchengrößen wie SAP, Layer 7 Technologies und iTKO, waren dabei auch die Anwender gefragt.

Das klare Fazit der Runde: zukunftssichere IT-Architekturen müssen trendunabhängig konzipiert werden und eine Standardisierung und Wiederverwendbarkeit von Software-Komponenten ermöglichen. Nur so kann sichergestellt werden, dass trotz des immer schnelleren Wandels die maximale Flexibilität erhalten bleibt. Eines der hoffnungsvollsten Themen ist hier das Cloud Computing, das allerdings auch noch erheblich reifen muss, bis Unternehmen das volle Potential ausschöpfen können. »Beim Thema Cloud befinden wir uns allerdings noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Es gibt einige alte Konzepte, einige neue – was aber fehlt sind Interoperabilitäts-Standards«, führt etwa Chris Howard, Chief of Research der Burton Group, an.

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