Einfache Installation, Konfiguration und Bedienung: Test: KVM-Switch von Minicom steuert auch Switches an

Mit ihrem Smart-232-IP offeriert Minicom einen Multi-User-, Remote-Access-KVM-Switch. Er bietet bis zu drei Administratoren gleichzeitig Zugriff auf 32 Server und fügt sich nahtlos in die Remote-Access-Management-Lösung »AccessIT«.

Der Smart-232-IP von Minicom ist ein platzsparendes, schlankes 1HE-Gerät für den Rack-Einbau. Mit Minicom-KVM-over-CAT5 verbindet sich der KVM-Switch mit bis zu 32 Servern und erlaubt dann einem lokalen Administrator und bis zu zwei weiteren Remote-Administratoren, gleichzeitig auf die angeschlossenen Maschinen zuzugreifen. Die CAT-5-Verkabelung begünstigt einen aufgeräumten Serverraum und ist gut für Entfernungen von bis zu 30 m zwischen Switch und Server.

Der KWM-Switch Smart-232-IP von Minicom

Unzählige KVM-Switches bieten diese Art des Zugriffs über CAT5- oder proprietäre Verkabelung ebenfalls. Was den Smart-232-IP aus der Masse hervorstechen lässt, ist ein Feature, das zwei weiteren Remote-Usern erlaubt, über eine serielle Session Geräte wie Router, Managed-Network-Switches oder Stromversorgungsgeräte (PDUs) zu bedienen. Der KVM-Switch unterstützt Plattformen mit USB- und/oder PS/2-Anschlüssen und die Betriebssysteme Windows, Netware, Linux und Sun-Solaris. Auf dem Client-Computer, also dem Arbeitsplatz des Administrators, sind Windows ab Windows-2000 sowie Internet-Explorer 6.0 oder höher sowie ActiveX erforderlich. Mit dem jüngsten Update funktioniert das Gerät auch mit dem Firefox-Browser.

Die auf einem Ziel-Server maximal unterstützte Auflösung liegt bei 1600 x 1200 Bildpunkten. Empfehlenswert ist, auf dem lokalen Rechner eine höhere Auflösung einzustellen. Die Video- und Maus-Synchronisierung erfolgt automatisch oder manuell. Der Zugriff auf die angeschlossenen Server erfolgt auf Bios-Ebene unabhängig vom genutzten Betriebssystem. Der KVM-Switch erlaubt ein direktes Power-on/Power-off aller Geräte. Für die Sicherung des Datenverkehrs mit jeglichem Gerät nutzt Minicom das 128-Bit-SSL-Protokoll.

Die RJ45-Anschlüsse für die Server befinden sich auf der Rückseite des Geräts. Dort sind außerdem eine 10/100-MBit/s-Ethernet-Schnittstelle mit Auto-Erkennung, zwei serielle Schnittstellen (RJ45), Anschlüsse für eine lokale KVM-Verbindung, die Stromversorgung und ein Netzschalter untergebracht. Vorderseitig gibt es lediglich vier LEDs, die den Benutzer über den Gerätezustand informieren. Eine Umschaltung direkt am Gerät ist nicht vorgesehen – einige andere KVM-Switches erlauben so etwas zwar, aber bei Geräten dieser Klasse hält sich der praktische Nutzen dieser Funktion doch in Grenzen.

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