Umsatzflaute in der Unterhaltungselektronik: IFA will dem CE-Abschwung trotzen

Mit einer Fülle von Innovationen lockt die IFA wieder auf das Messegelände in Berlin. Die Branche erhofft sich vor allem Schwung für das Weihnachtsgeschäft. Denn sinkende Konjunkturerwartungen drücken auch auf das Geschäft der Unterhaltungselektronik.

(Foto: Messe Berlin)

Die Technikmesse IFA will sich in Zeiten sinkender Umsätze in der Unterhaltungselektronik als Wachstums- und Innovationsmotor der Branche unter Beweis stellen. Sowohl das Gelände unter dem Funkturm, als auch die Station Berlin als Austragungsort des Fachbesucher-Treffs IFA Global Markets seien in der kommenden Woche vollständig belegt, teilten die Ausrichter am Donnerstag mit.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die IFA sind eher unfreundlich: Die Branche verzeichnete zuletzt weiter teils kräftige Umsatzrückgänge. Im ersten Halbjahr 2019 ging dem Hemix-Index zufolge der Umsatz mit klassischer Unterhaltungselektronik um 7,1 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro zurück. Während der Absatz halbwegs stabil ist, leidet die Branche unter einem schnellen Preisverfall ihrer Produkte.

Zu den großen Trends in der Unterhaltungselektronik und bei Hausgeräten gehören in diesem Jahr Künstliche Intelligenz etwa für die Sprachsteuerung sowie der neue Mobilfunkstandard 5G. Auch TV-Geräte mit Displays in besonders hoher 8K-Auflösung sind die Aushängeschilder der Hersteller. Die IFA wolle Ausblicke auf Produkte und Technologien geben, »die künftig unseren Lebensstil beeinflussen werden«, sagte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der Branchengesellschaft und IFA-Veranstalterin gfu.

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