Studie bestätigt: Autofahrer sagen »Ja« zu digitalen Rückspiegeln

Einige Automobilhersteller ersetzen bereits herkömmliche Rückspiegel durch kamerabasierte Displays. Damit sollen die Sicht verbessert und die Sicherheit erhöht werden – doch was sagen die Endkunden dazu? Eine Studie von Gentex hat sich damit auseinandergesetzt.

Herausforderungen für Entwickler

Auch das Navigationssystem lässt sich im digitalen Rückspiegel darstellen
(Foto: Gentex)

Jedoch gibt es für die Entwickler noch einige Herausforderungen zu bewältigen. Zum Beispiel befürchtet fast die Hälfte der Teilnehmer, dass bei Regen oder tiefstehender Sonne die Sicht eingeschränkt ist. Außerdem gibt es noch Probleme mit den Displays. Sie geben ein zweidimensionales Bild wieder, was die Entfernung verzerrt. Auch ermüden die Augen beim Betrachten eines Displays wesentlich schneller als beim Blick in einen herkömmlichen Spiegel.

»Wir schätzen, dass zwischen 10 und 15 Prozent der Autofahrer digitale Spiegelsysteme ablehnen«, sagt Brad Bosma, Vice President für digitale Spiegelsysteme bei Gentex. Die Herausforderung für die Automobilindustrie ist, Kamera-Monitoring-Systeme im Fahrzeug zu verbauen und gleichzeitig die Endkunden dafür zu gewinnen

Die Studie zeigt also: Die derzeit angebotene Hybridlösung wird von den Kunden akzeptiert und als positiv eingeschätzt. Wenn die Entwickler die anstehenden Herausforderungen bewältigen, werden mehr und mehr Automobilhersteller dem Kundenwunsch nachkommen und FDMs in ihren Modellen verbauen.

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