Studie bestätigt: Autofahrer sagen »Ja« zu digitalen Rückspiegeln

Einige Automobilhersteller ersetzen bereits herkömmliche Rückspiegel durch kamerabasierte Displays. Damit sollen die Sicht verbessert und die Sicherheit erhöht werden – doch was sagen die Endkunden dazu? Eine Studie von Gentex hat sich damit auseinandergesetzt.

Ergebnis der Studie

Seda Aydogdu präsentierte dem Fachpublikum die Ergebnisse der Studie
(Foto: Mdynamix)

Seda Aydoglu von Mdynamix präsentierte dem anwesenden Fachpublikum die Ergebnisse der Fahrer-Akzeptanzstudie. Insgesamt nahmen 70 Probanden teil und absolvierten dabei über 50 Stunden und knapp 3.500 km Fahrleistung in zwei Audi A6 mit dem FDM – das alles zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten und auf unterschiedlichen Straßen. Zusätzlich führte das Team 330 Online-Befragungen durch.

Als besonders positiv werteten die Probanden das erweiterte Sichtfeld. 95 Prozent der Teilnehmer nahmen das als Erleichterung wahr und gewöhnten sich sehr schnell an die Sicht nach hinten durch den FDM. Auch die Reduzierung des toten Winkels wurde als sehr positiv wahrgenommen. Des Weiteren funktionierte die Fokussierung gut: 75 Prozent gaben an, keine Probleme mit dem Fokus zu haben, 15 Prozent nur manchmal und 10 Prozent hatten Probleme dabei. Ein kleines Minus gaben die Probanden der Informationsflut, die oft als zu hoch empfunden wurde.

Insgesamt als positiv empfanden die Testteilnehmer das erweitert Sichtfeld, das Display, die einfache Bedienung und das erhöhte Sicherheitsgefühl. Als eher negativ empfunden wurden der Wettereinfluss, das Parken und die richtige Einschätzung von Proportionen.