HPE Partner-Raodshow 2019: HPE rät Partnern zum richtigen Mix aus Volume und Value

Expertise für Technologiethemen wie Intelligent Edge oder AI ausbauen, aber trotzdem das Volumengeschäft nicht vernachlässigen, das rät HPEs Channelchef Gerry Steinberger den Partnern. In beidem unterstützt der Hersteller seine Reseller mit neuen Tools und Trainings.

Traditionelles Business nicht vergessen

Gerry Steinberger, Channel Sales Manager Germany HPE (rechts) mit Norbert Auburger, CSA
(Foto: HPE)

Neben der Weiterbildung für die zunehmend komplexen Technologiethemen rät Steinberger den Partnern, das traditionelle Business nicht zu vergessen: »Da kommen wir alle her und das ist nach wie vor sehr wichtig. Wir freuen uns über jeden Partner und Distributor, der Standard-Server- und Storage-Geschäft macht.« Dafür stehe den Partnern mit »iQuote« ein hervorragendes BTO-Tool zur Verfügung, das immer noch zu wenige nutzen würden. Damit ließen sich die Produkte assemblieren und die Verfügbarkeit direkt im Lager des Distributors checken. Er appelliert an die Partner: »Bitte nutzen sie das Tool für ein gutes Volumengeschäft.« Und auch für Value-Projekte ließe sich »iQuote« gut einsetzen. Beides sei für HPE gleichermaßen wichtig, betont Steinberger im Gespräch mit CRN: »Wir dürfen das Volumengeschäft nicht vernachlässigen. Denn wir wollen im Volumengeschäft wachsen und im Valuegeschäft noch weiter wachsen«.

Die Partner erinnert er daran, dass auch die Gewichtung der HPE-Produkte entscheidend sei. Denn für höherwertige Produkte schreibt HPE das Drei- oder sogar das Fünffache an Dollar-Punkten gut. So bringt »HPE Synergie« dreifache Punkte, »OneView« sogar fünffache. Das helfe nicht nur dabei, schneller die Umsatz-Schwellenwerte für den Erhalt des Partnerstatus zu erreichen. Es mache sich natürlich auch bei den Backend-Boni bemerkbar. »Bis zu 40 Prozent des Geschäfts eines Partners hängt von den Backend-Geldern ab«, so Steinberger. »Partner sollten sich daher auch überlegen, was sie verkaufen.«