HPE Partner-Raodshow 2019: HPE rät Partnern zum richtigen Mix aus Volume und Value

Expertise für Technologiethemen wie Intelligent Edge oder AI ausbauen, aber trotzdem das Volumengeschäft nicht vernachlässigen, das rät HPEs Channelchef Gerry Steinberger den Partnern. In beidem unterstützt der Hersteller seine Reseller mit neuen Tools und Trainings.

Technische Expertise ist wichtiger denn je

Gerry Steinberger, Channel Sales Manager Germany HPE, rät den Partnern, auch das Standardgeschäft nicht zu vernachlässigen
(Foto: HPE)

Diesen technologischen Entwicklungen hat HPE auch in seinem Partnerprogramm Rechnung getragen, um die Partner zu mehr Geschäft in diesen Feldern zu animieren. »Wir haben uns komplett von Silos wie Storage und Compute – sprich Server - verabschiedet«, so Steinberger. Stattdessen hat HPE die Zertifzierung Hybrid IT, die seit 2018 schon für Silver-Partner gilt, jetzt auch für Gold- und Platin-Partner eingeführt. Auch bei den Kompetenzen sind neue wie »GreenLake« dazugekommen.

Für Gold- und Silber-Partner ist der Erwerb der Kompetenzen optional, aber für Platin-Partner seien sie nicht nur nötig, sondern auch »ein wichtiger Differezierungsfaktor«, betont Steinberger im Gespräch mit CRN. Er rät jedoch allen HPE-Partnern dazu, Kompetenzen zu erwerben, um sich von der Konkurrenz abzuheben und seine Mitarbeiter weiterzubilden. Denn gerade die technische Ausbildung würde immer wichtiger für das Geschäft.

Deshalb hat HPE vor kurzem auch die »Tech Pro Community« global ausgerollt (CRN berichtete). Sie soll den Austausch von HPE-PreSales-Mitarbeitern und den technischen Experten der Partner in einer globalen Community ermöglichen. »Wir müssen die technische Expertise stärken und die Experten stärker an uns binden. Denn heute geht es nicht mehr um Features, sondern um komplexe Themen wie AI«, betont der Channel-Manager. HPE unterstützt seine Partner zudem mit Stipendien in Höhe von 5.000 Dollar, damit die einen Mitarbeiter ein Jahr lang zur Weiterbildung abstellen können.

Das gelte auch im Hinblick auf die steigenden Service-Anforderungen, meint Steinberger: »Service ist uns wichtig, ob vor Ort oder remote. Wir können uns nicht erlauben, einen nicht ausreichend fähigen Service-Mitarbeiter zum Kunden zu schicken.«