Analyst verrät Details zu Apples Plänen: Diesjährige iPhones bekommen drei Kameras

Das iPhone ist das wichtigste Apple-Produkt - und entsprechend groß ist jedes Mal die Aufmerksamkeit, wenn es Spekulationen über künftige Geräte gibt. Jetzt teilt ein angesehener Branchenanalyst sein Wissen über die diesjährige Modellpalette.

(Foto: Apple)

Apple wird bei seinen nächsten iPhone-Modellen nach Informationen eines renommierten Analysten auf den Branchentrend zu noch mehr Kameras aufspringen. Die diesjährigen Geräte würden noch ein Ultra-Weitwinkelobjektiv zusätzlich zu den beiden bisherigen bekommen, schrieb Ming-Chi Kuo von der Firma TF International Securities in einem am Sonntag veröffentlichten Bericht.

Andere Hersteller wie Samsung oder Huawei bauen bereits drei - und zum Teil auch vier - Kameras in ihre Smartphones ein, um die Bildqualität zu verbessern. Google andererseits hielt bisher an nur einem Objektiv in seinen Pixel-Telefonen fest und setzt stattdessen auf Software auf Basis Künstlicher Intelligenz, um die Fotos zu optimieren.

Zu weiteren Verbesserungen bei Apple gehöre, dass ein iPhone mit seiner Batterie drahtlos andere Geräte werde aufladen können, schrieb Ming-Chi Kuo. Außerdem wolle Apple die Gesichtserkennungs-Funktion FaceID durch weiterentwickelte Hardware verbessern. Die Zusammensetzung der Modellpalette - zwei Versionen mit OLED-Display, eine mit günstigerem LCD-Bildschirm - bleibe dabei unverändert. Auch an dem hauseigenen »Lightning«-Anschluss der iPhones werde Apple festhalten und nicht - wie etwa beim iPad Pro - auf USB-C umsteigen. Ob die Prognosen stimmen, dürfte man erst in einem guten halben Jahr herausfinden: Der Konzern stellt die neuen iPhones seit Jahren jeweils im September vor.

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