Roboter »Foldimate« faltet Wäscheberge: Der perfekte Haushaltshelfer für den Mann

Allen Männern die nicht bei der Bundeswehr gelernt haben, wie sie ein Hemd perfekt auf Din-A4-Größe falten, kann jetzt endlich geholfen werden: mit einem Roboter, der diese schier unlösbare Aufgabe für sie übernimmt.

(Foto: Foldimate Inc)

Immer mehr Tätigkeiten im Haushalt werden uns durch Maschinen und elektronische Helfer erleichtert. Von der Waschmaschine über den Saugroboter bis hin zur smarten Steuerung für Thermostate und Rollläden gibt es fast nichts, was es noch nicht gibt. Ein arbeitsintensiver Bereich allerdings war davon bisher noch ausgenommen: das ordentliche Zusammenfalten der gewaschenen Bekleidung. Was für manchen eine kontemplative Tätigkeit oder auch schlicht eine gute Ausrede zum gemütlichen TV-Konsum mit einigen Wäschekörben auf dem Sofa ist, nervt die meisten Hausmänner und Hausfrauen schlichtweg oder stellt sie vor eine schier unüberwindbare Aufgabe. Doch auch das soll sich dank einer neuen Haushaltsmaschine jetzt endlich ändern.

Auf der CES wurde dazu der »Foldimate« präsentiert, ein kastenförmiger Roboter, der verspricht. Wäschestücke so perfekt zusammenzulegen, dass selbst der Spieß bei der Bundeswehr nichts mehr zu meckern hätte. In rund fünf Sekunden faltet der in seinem Aussehen an einen Abteilungsdrucker erinnernde Kasten die meisten üblichen Bekleidungsstücke wie T-Shirts, Hemden, Blusen, Hosen und auch Handtücher auf ein sauberes Packmaß für den Schrank. Die Textilien werden dazu einfach einzeln auf einen Einzugsschacht gelegt und kommen dann unten sauber gefaltet und ordentlich gestapelt wieder heraus. Ein typischer Wäschekorb soll sich damit in etwa fünf Minuten komplett abarbeiten lassen. (Video siehe Seite 2)

Dabei ist das Falten auch für die maschine keine ganz triviale Aufgabe. Die Software muss über Sensoren erkennen, um welche Art Kleidungsstück es sich handelt und entscheiden, wie dieses richtig gefaltet werden muss. Einzig das Problem des Sortierens und Zusammenstrickens der familiären Sockensammlung kann der Blechgeselle leider noch nicht lösen. Aber auch dafür wird sich sicherlich in den nächsten Jahren noch ein findiger Geist eine praktikablere Lösung einfallen lassen, als die heute schon verfügbaren Tekkie-Socken mit integrierter RFID-Kennung.

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