IT-Jahr 2018: Social Media-Krise: Schwarzes Jahr für soziale Netzwerke

Datenskandale, herbe Vertrauensverluste und eine veritable Glaubwürdigkeitskrise führten zu sinkenden Nutzerzahlen und Börsenwerten für souiale Netzwerke.

Facebook-Chef Marc Zuckerberg musste 2018 wiederholt den ahnungslosen spielen
(Foto: Facebook)

Soziale Netzwerke und Medien waren die großen Stars der letzten Jahre und gelten als Rückgrat der Digitalisierung der Gesellschaft. Ihr Wachstum schien bislang sowohl bei den Nutzerzahlen als auch ihrem Börsenwert keine Grenzen zu kennen. Doch 2018 hat diese Entwicklung erstmals einen herben Dämpfer bekommen. Diverse Datenskandale, herbe Vertrauensverluste und eine veritable Glaubwürdigkeitskrise führten zu sinkenden Nutzerzahlen und Börsenwerten.

Am stärksten traf all das den Branchenprimus Facebook. Angefangen von der unrühmlichen Rolle bei Wahlen über die Weitergabe von Nutzerdaten an Cambridge Analytics und den Verlust von Nutzerdaten durch eine Sicherheitslücke bis hin zur Veröffentlichung schockierender interner Mails, stand das Unternehmen das ganze Jahr über unter Dauerbeschuss. Aber auch bei anderen wie Twitter werden die Zweifel am Geschäftsmodell immer lauter, während Google Plus nach einem Datenleck sogar direkt abgewickelt wurde.