IT-Jahr 2018: Rückblick und Ausblick: Daten wandern an die Edge

Durch Entwicklungen wie das IoT werden an immer mehr Orten Daten erzeugt – oft fernab einer Büroumgebung und Rechenzentrumsinfrastruktur. Edge Computing gewinnt folglich an Bedeutung.

Durch Entwicklungen wie das IoT werden an immer mehr Orten Daten erzeugt – oft fernab einer klassischen Büroumgebung und Rechenzentrumsinfrastruktur. Häufig werden Daten deswegen nicht mehr in einem zentralen Datacenter verarbeitet sondern gleich dort, wo sie entstehen. Sprich an der Netzwerkperipherie oder eben der Edge. Dank Edge Computing verkürzen sich Latenzzeiten, Daten lassen sich in Echtzeit verarbeiten und analysieren. Sogenannte Edge-Datacenter entstehen damit an Orten, die man früher nie mit IT in Verbindung gebracht hätte. In Logistiklagern oder Retail-Märkten etwa.

Während in den vergangenen Jahren vor allem Hersteller aus dem Rechenzentrums- oder Industrieumfeld wie Schneider Electric, Siemens oder Rittal das Geschäft mit Produkten wie Micro-Datecentern verfolgt haben, ist Edge Computing in diesem Jahr auch im klassischen IT-Umfeld angekommen. So treiben mittlerweile auch die großen IT-Riesen wie IBM, Cisco und Dell/EMC das Thema voran. HPE etwa hat gerade erst auf seiner Kundenkonferenz Discover an-gekündigt, mehrere Milliarden Dollar in die Entwicklung von Edge-Infrastrukturen zu stecken