»Giganten«-Versteigerung bringt zwei Millionen: Hawkings Rollstuhl unter dem Hammer

Diese Woche wurden in London mehrere Gegenstände aus dem Nachlass weltberühmter Wissenschaftler versteigert. Unter anderem kam dabei auch Stephen Hawkings Rollstuhl unter den Hammer.

(Foto: Screenshot Christie's)

Unter dem Motto »Auf den Schultern von Giganten« hat das bekannte Londoner Auktionshaus Christie's diese Woche mehrere Stücke aus dem Nachlass einiger der bekanntesten Wissenschaftler der Welt versteigert. Dabei kamen auch diverse wertvolle Schriften von Isaac Newton, Charles Darwin und Albert Einstein unter den Hammer. Das größte Aufsehen und die höchsten Preise erzielten aber die Erinnerungsstücke aus dem Leben des im Frühjahr verstorbenen Physikers Stephen Hawking. So bezahlte ein unbekannter Bieter etwa über 650.000 Euro für das Original von Hawkings Doktorarbeit aus dem Jahr 1965.

Weitere 340.000 Euro brachten mehrere Manuskripte, Ehrungen, Medaillen und Preise, die Hawking im Lauf seines Lebens erhalten hatte. Unter diesen war auch das Skript für eine Simpsons-Folge, in der Hawking einen Gastauftritt hatte. Auf besonderes Interesse stieß darüber hinaus einer von Hawkings ersten Rollstühlen aus dem Jahr 1988, der am Ende ein Gebot von 320.000 Euro erzielte. Insgesamt brachte die Auktion über zwei Millionen Euro ein, die im Gedenken an den Physiker an die Hawking-Stiftung und die Motor Neurone Disease Association gespendet wurden, die sich mit der Erforschung der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) befassen, an der auch Hawking gelitten hatte.