iPad Pro, Macbook Air und Mac Mini: Apples herbstlicher Produktreigen

Bei seiner gestrigen Keynote hat Apple viel Neues, aber wenig Überraschendes gezeigt. Neben dem iPad Pro, erfahren auch das Macbook Air und der Mac Mini eine gelungene technologische Frischzellenkur fürs Jahresendgeschäft.

Apple-Chef Tim Cook hatte drei Neuheiten mit nach New York gebracht
(Foto: Apple)

Am gestrigen Dienstag hatte Apple in New York seine Produktneuheiten fürs Weihnachtsgeschäft vorgestellt. Im Vergleich zu früheren Jahren spielten beim schon traditionellen Oktober-Event dieses Mal allerdings nicht Macs die Hauptrolle. Diese war vielmehr den neuen Modellen des iPad Pro vorbehalten. Diese sind laut Apple-Chef Tim Cook trotz des allgemein eher schwachen Tablet-Markts weiterhin sehr gefragt und verkauften sich alleine im vergangenen Jahr noch rund 44 Millionen Mal. Dennoch war es hier höchste Zeit für eine grundlegende Aktualisierung, die Apple hiermit nun vorlegt.

In den meisten Punkten erfüllt Apple mit den neuen iPad Pros tatsächlich auch die vorher schon durchgestochenen Erwartungen der Nutzergemeinde. Rein äußerlich bedeutet das vor allem eine Annäherung des Designs an die aktuellen iPhone-Modelle. Die Ränder der Geräte sind deutlich schmaler geworden und die Gehäuse etwa 15 Prozent schlanker als bei den Vorgängern. Dank der Integration von Face ID ist nun auch beim iPad Pro kein Home-Button mit Fingerabdrucksensor mehr notwendig. Dabei soll die Gesichtserkennung auch im Querformat sowie bei größeren Abständen als beim iPhone funktionieren und unterstützt selbstredend die Freigabe für Bezahlvorgänge mit Apple Pay und die mit dem iPhone X eingeführte Gestensteuerung.

Während die durch die schmaleren Ränder gewonnene Fläche beim kleineren Modell dazu genutzt wurde, das Display von 10,5 auf 11 Zoll zu vergrößern, kommt das 12,9 Zoll große iPad Pro nun in einem etwas handlicheren Format daher. Bei den Displays setzt Apple auf ähnliche »Liquid Retina« genannte LCD-Panel wie beim iPhone XR.

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