Kassenschlager Surface: Microsoft steigt in den Olymp der PC-Hersteller auf

Mit seinen Surface-Geräten reitet Microsoft derzeit vor allem im Business-Bereich auf einer beachtlichen Erfolgswelle. Jetzt hat es der Softwarekonzern damit in den USA sogar erstmals unter die fünf größten PC-Hersteller gebracht.

(Foto: Microsoft)

Vor sechs Jahren – damals noch unter Steve Ballmer – eher als Showcase für innovative mobile Windows-Geräte gestartet, haben sich Microsofts Surface-Modelle inzwischen zu einer festen Größe im PC-Markt gemausert. Die Modellpalette wird immer wieder überarbeitet und um neue Produkte wie den Surface Laptop, das Surface Studio oder das Surface Go ergänzt. Gerade erst ist die neue Generation mit dem »Surface Pro 6«, »Surface Laptop 2« und »Surface Studio 2« erschienen und heimst bereits zum Start direkt wieder viel Lob bei den Testern ein.

Wie gut sich die Geräte tatsächlich verkaufen, belegen jetzt auch wieder die aktuellen Zahlen von Gartner, laut denen Microsoft es im vergangenen Quartal im wichtigen Heimatmarkt USA erstmals unter die fünf absatzstärksten PC-Hersteller geschafft hat. Demzufolge konnte das Unternehmen auf dem amerikanischen Markt im dritten Quartal insgesamt etwas über 600.000 Surface-Geräte verkaufen und damit den eigenen OEM-Partner Acer aus der Spitzengruppe verdrängen. Während der Gesamtmarkt leicht rückläufig war, konnte Microsoft seine Verkaufszahlen damit erneut um knapp zwei Prozent steigern und hält nun einen Marktanteil von mehr als vier Prozent.

Der Viertplatzierte, Apple, liegt mit einem mehr als dreifachen Verkaufsvolumen zwar noch immer deutlich vor dem Neueinsteiger, tut aber seinerseits selbst vieles dafür, dass dieser Abstand sich verringert. Galt das Unternehmen lange als Paradebeispiel für einen Innovationstreiber mit perfekt aufeinander abgestimmter Hard- und Software, übernimmt diese Rolle nun zunehmend Microsoft.

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