Überhitzung im Ladegerät: Mann stirbt durch Akkuexplosion

Ein tragischer Unfall mit einer explodierenden Batterie hat einem jungen Hamburger das Leben gekostet. Experten rätseln noch über die Ursache.

(Foto: Black Spring - fotolia)

In Hamburg ist ein Mann durch einen explodierenden Akku getötet worden. Der Mitarbeiter einer auf Photovoltaikanlagen spezialisierten Firma hatte den Akku zum Aufladen in ein Aufladegerät gesteckt, das auf seinem Schreibtisch stand. Als die Mignon-Batterie Explodierte, trafen Teile des Gerätes oder der Batterie das Opfer am Brustkorb und verletzten die Herzgegend. Der Mann brach zusammen. Schon bei Eintreffen der Feuerwehr soll der 26-jährige Ingenieur nicht mehr ansprechbar gewesen sein. Schon am Unglücksort musste die Wiederbelebung eingeleitet werden. Der Mann verstarb anschließend auf dem Weg ins Krankenhaus.

Ob überhaupt die richtigen Akkus im Ladegerät verwendet wurden, ist noch ungeklärt. Experten gehen aber eher davon aus, das ein Akku selbst und nicht das Ladegerät die Explosion verursacht hat. Zwar ist es möglich, dass auch Batterien explodieren können, wenn beispielsweise der Überladeschutz oder ein Separator beschädigt ist. Doch die Heftigkeit der Detonation überrascht selbst Experten. Bisher waren solche Explosionen nur von Hochleistungsakkus mit deutlich größerer Energiedichte, wie sie beispielsweise in E-Zigaretten verbaut werden, bekannt.

Kommentare (3) Alle Kommentare

Antwort von Ralf Jacob , 07:58 Uhr

Schade, ich hätte doch erwartet, dass ein technischer Redakteur der "CRN" zwischen Batterie und Akku unterscheiden kann…

Die Vermutung bezüglich der Explosion ist, dass anstatt Akkus tatsächlich Batterien ins Ladegerät eingelegt wurden - wenn man diese lang genug im Ladegrät eingelegt hat, erwärmen die sich dermaßen stark, dass es sie irgendwann zerreißt. Solch eine Fehlbehandlung von Batterien (!) kommt tagtäglich vor, das erlebe ich als Supporter an der Hotline mindestens einmal in der Woche….

Antwort von Mario Kräft , 16:47 Uhr

Ich kann alle beruhigen. eine Detonation, wie dargestellt, gab es mit Sicherheit nicht, selbst wenn es zu einer explosionsartigen Umsetzung gekommen sein mag.

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Antwort von Kritiker , 11:31 Uhr

Beruhigen? Der Mann ist tot :(