Boomzeit im Markt für digitale Spiele: Gaming wird zum Milliardengeschäft

Vom Zeitvertreib für Nerds zum milliardenschweren Massenmarkt: Digitale Spiele für PCs, Konsolen und Smartphones boomen wie nie zuvor. Davon profitieren nicht nur Spieleentwickler, sondern auch Anbieter von Gaming-Hardware, -Peripherie und -Zubehör – und damit auch der Channel.

Blendende Aussichten für den Handel

Gaming erobert damit auf verschiedensten Plattformen immer breitere Gesellschaftsschichten und Anwendungsgebiete. Nachdem die Komponentenkrise, die 2017 den insbesondere den Absatz von Gaming-Hardware wie SSDs, RAM und Grafikkarten belastet hat, überwunden ist, steht dem Markt auch 2018 ein gutes Jahr bevor.

Viele Spieler werden aufgeschobene Investitionen in die Aufrüstung ihrer PCs nachholen und so für einen weiteren Absatzschwung sorgen. Besonders spürbar dürfte dieser gegen Jahresende werden, wenn eine neue Generation von Prozessoren und GPUs den Markt erreicht. Gleichzeitig wird das Geschäft für den Handel mit der wachsenden Heterogenität der Spielerschaft aber auch anspruchsvoller. Es gilt mehr denn je, seine Zielgruppen zu identifizieren und diese zielgerichtet mit interessanten Angeboten für ihre individuellen Gaming-Wüsche anzusprechen.