Neue ARM-CPUs für Clients in Aussicht: Qualcomm greift im PC-Markt an

Mit den aktuell noch in der Entwicklung befindlichen »Snapdragon 1000«-CPUs will Qualcomm schon bald den Sprung vom Smartphone auf den PC schaffen und dort Intel und AMD Konkurrenz machen.

Microsoft und seine Hardwarepartner arbeiten daran, ARM-CPUs zu einer Alternative für mobile PCs unter Windows 10 zu machen
(Foto: Microsoft)

Der amerikanische Chiphersteller Qualcomm arbeitet daran, die Mauer zwischen den Märkten für Mobile- und Client-CPUs einzureißen, in denen bislang noch jeweils völlig andere Hersteller marktbestimmend sind. Der Sprung vom Smartphone- und Tablet- in den Desktop- und Notebook-Bereich soll mit der »Snapdragon 1000«-CPU-Familie (SDM1000) gelingen, deren Entwicklung laut Insiderberichten in amerikanischen Medien sowie auch dem deutschen Portal Winfuture schon relativ weit fortgeschritten ist. Erste Details zu dieser CPU sowie Berichte über Hardwarepartner, die bereits an PCs und anderen Produkten damit arbeiten, bestätigen diese Informationen.

Dass der Snapdragon 1000 nicht für Smartphones gedacht ist, machen dabei schon alleine seine Dimensionen klar. Mit rund 20 x 15 Millimetern ist er deutlich größer als alle bisherigen ARM-Plattformen und auch als Intels Atom-Prozessoren. Schon dieser Umstand spricht dafür, dass er eher als Konkurrent zu aktuellen Mobilprozessoren wie Intels Core-i-U-Serie konzipiert ist. Gleiches legen auch Berichte über die Ausstattung erster Testsysteme mit 16 GByte LPDDR4-RAM nahe. Zudem soll die CPU hier frei in einem Sockel liegen, anstatt – wie bei den mobilen ARM-Varianten sonst üblich – fest aufgelötet zu sein.

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