»Desktop as a Service« als Chance für Systemhäuser: VDI ist zurück!

»Virtual Desktop Infrastructure« war fast in der Versenkung verschwunden. Jetzt kommt wieder Bewegung in das Thema. Wie davon besonders Systemhäuser profitieren, erläutert Christoph Maier, Vorstand des Server-Herstellers Thomas-Krenn.

Ressourcen beim Kunden freisetzen

Auch auf Seite des normalen IT-Betriebs bieten virtuelle Desktops einige Vorzüge. So sind für die Verwaltung der Arbeitsumgebungen deutlich geringere Aufwände in der IT notwendig als bei der üblichen lokalen Installation der Anwendungen: Rollouts, Updates und auch die Deinstallation bei Bedarf erfolgen zentral und lassen sich dadurch in weiten Teilen automatisieren. Damit bietet sich VDI als Basis für IT-Dienstleistungen an, die beim Kunden Ressourcen für innovative und wertschöpfende Projekte freisetzen. Der einseitige Blick auf Kostensenkungen ist also nur bedingt sinnvoll, wenn VDI im Unternehmen betrachtet werden soll.

Die Erfahrungen der Vergangenheit haben jedoch gezeigt, dass die Performance der VDI für die User-Akzeptanz entscheidend ist. Die nach heutigem Standard eher schwache Hardware früherer Projekte – und nicht zuletzt der strikte Fokus auf Thin Clients als Endgeräte – hat VDI in die Nische der extrem standardisierten Arbeitsplätze mit weniger anspruchsvollen Anwendungen geschoben. Hier hat sich viel verändert. Technologien wie »Nvidia GRID« stellen die Leistung moderner Grafikprozessoren auch für virtuelle Arbeitsplätze zur Verfügung. Die Thomas-Krenn AG bietet dafür spezialisierte Server an. Anwender sind damit der Lage, zahlreiche Clients mit einer Performance zu bedienen, die der von professionellen 3D-CAD-Workstations entspricht. Auch beim extrem kritischen I/O des Storage-Systems müssen heute keine Engpässe mehr hingenommen werden, Technologien wie Software-defined Storage bieten sowohl die notwendige Leistungsfähigkeit als auch die skalierbare Kapazität.

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