Schenker baut VR-Standbein auf: Gaming-Schmiede expandiert in virtuelle Welten

Gaming-Spezialist Schenker baut seit einigen Jahren das Portfolio sukzessive weiter aus. Mit AR/VR-Produkten wurde ein echtes zweites Standbein etabliert, das nicht nur Unternehmenskunden anspricht, sondern auch bei Händlern und Systemhäusern auf viel Interesse stößt.

Firmengründer Robert Schenker (links) und Tronic-5-Geschäftsführer Dirk Heynig
(Foto: CRN)

Bisher war der Name Schenker Technologies vor allem in Gamer-Kreisen eine Hausnummer. Die Gaming Schmiede aus Leipzig ist für ihre leistungsfähigen Gaming-Notebooks der Eigenmarke XMG auch über Deutschland hinaus bekannt. Obwohl der Markt für Spiele-Hardware und Zubehör immer schon eine lukrative Nische war und in den letzten Jahren mehr denn je brummt, will sich Gründer Robert Schenker nicht darauf allein verlassen.

So wurde nach dem Zusammenschluss mit Tronic 5 2011 eine Holding-Struktur etabliert unter der neben dem Kerngeschäft von Schenker Technologies und dem Komponenten- und Barebone-Anbieter Tronic 5 noch der Linux-Spezialist Tuxedo zusammengefasst sind (CRN berichtete). Seit kurzem gehört dazu auch eine Beteiligungsgesellschaft, die sich nach interessanten Firmenbeteiligungen und Startups umsieht.

Aber auch die Teilgesellschaften haben ihr Portfolio in den letzten Jahren kontinuierlich weiter ausgebaut. So hat Schenker Technologies sein Kerngeschäft mit Gaming in Richtung AR/VR erweitert und sich damit ein zweites Standbein aufgebaut, wie Firmengründer Robert Schenker im CRN-Gespräch berichtet.

Den Anfang machte vor zwei Jahren der »XMG Walker«. Der europaweit erste Backpack-PC brachte Schenker nicht nur viel Aufmerksamkeit, sondern auch die ersten Kunden für VR-Anwendungen. Weil diese Kunden meist nicht nur einen PC, sondern gleich ein Komplettpaket wollten, schloss Schenker Kooperationen mit Herstellern von VR-Brillen, allen voran HTC. Schnell war Robert Schenker klar, dass er das Thema mit Zubehör, Software und Beratungsleistungen weiterspinnen wollte.

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