HPE-Chef Heiko Meyer im CRN-TV-Interview: »Das neue CEBIT-Konzept ist aufgegangen«

Als Chef von HPE Deutschland und Vorsitzender des CEBIT-Messeausschusses sieht Heiko Meyer die neue CEBIT gleich aus zwei Perspektiven. Und beide sind für ihn stimmig, wie er im CRN-TV-Interview auf der CEBIT betont.

(Foto: CRN)

Für HPE-Chef Heiko Meyer ist das neue CEBIT-Konzept voll aufgegangen. Das neue Format habe bei vielen Ausstellern die Kreativität entfesselt, so Meyer, der als Vorsitzender des Messeausschusses auch federführend daran mitgewirkt und die Wünsche und Anregungen der Aussteller eingebracht hat.

Vor allem trägt das neue Konzept den veränderten Rahmenbedingungen durch die Digitale Transformation Rechnung. Und die betreffe mittlerweile die ganze Gesellschaft, so Meyer im CRN-TV-Interview. Die CEBIT wollte offener werden, jünger werden und die ganze Vielfalt widerspiegeln und das sei auch gelungen. »Das sehen wir hier auf dem Campus. Das Konzept ist aufgegangen und das zieht sich durch die ganze Messe.«

Auch der HPE-Messestand bildet diese Veränderung ab, der sich um einen würfelförmigen Pavillion mit LED-überzogenen Außenwänden gruppiert, in dem alle Stadien der Digitalen Transformation erlebbar sind. Natürlich zeige HPE dort auch Hardware, so Meyer, aber vor allem sind es konkrete Projekte und Anwendungsbeispiele der Digitalen Transformation, etwa im Handel oder im medizinischen Bereich.

Solche Beispiele seien wichtig, davon ist Meyer überzeugt, um noch mehr Firmen für die neuen Technologien zu begeistern. Sehen Sie hier das CEBIT-Interview mit Heiko Meyer:

Kommentare (3) Alle Kommentare

Antwort von Arne Hattendorf , 16:38 Uhr

Das Konzept finde ich prinzipiell sehr gut. Endlich werden die Bereiche Talk, Economy und Technology organisatorisch getrennt. Das Campus, der dazukam, hat zumindest jüngere Leute angezogen, ich bräuchte den nicht unbedingt.

Auf den Messeständen waren viele Fachleute vertreten, die auch richtige Fragen beantworten konnten, nicht nur leicht bekleidete Messe Hostessen und Vertrieb. Allein den IBM Stand hätte ich Stundenlang abgrasen können.

Es ist an einigen Stellen mit Sicherheit noch Verbesserungsbedürftig, aber das alte Konzept war tot, die Consumer, die die Messe vorher getragen haben, vergrault. Dieses Konzept hat meiner Ansicht nach wesentlich bessere Chancen, die CeBIT wieder aufzubauen, als es das alte Konzept hatte.

Antwort von Thomas Hamsen , 15:21 Uhr

Ich bin da auch eher zweigeteilt.

ja, ganz schön anzusehen, Riesenrad mit Beachclub, Verjüngerung klingt auch gut und auch sicherlich tw. erreicht.

Aber:

hohe Preise für den Eintritt (und man möchte ja junge, neue Leute gewinnen ?!?), 11 Euro alleine für den Parkplatz, eine App, die nicht richtig funktioniert (angeblich war die Deutsche Telekom in der Halle 9, dabei war sie dieses Jahr gar nicht vertreten), weite Wege, da es viel Freiraum zwischen den interessanten Hallen gab.

Mit Cebit so wie man es von früher kennt, hatte das Ganze gar nichts zu tun - aber, vielleicht nächstes Jahr besser. Würd es mir wünschen

Antwort von Richard Krogmann , 09:21 Uhr

Das bunte, lockere Konzept ist zwar schön und, aber aufgegangen ist das bei den Besuchern, insbesondere aus Fernost überhaupt nicht! Ich denke, wir haben da total verloren. Die CEBIT ist nicht mehr der Motor IT-technischer Neuerungen. Die Asiaten werden wegen der CEBIT nicht mehr herkommen. Es ist einfach zu wenig, eine zu stark reduzierte CEBIT.

Da nützen der Jugend hinterherlaufende Marketing-Gags und angeblich frische Konzerte gar nichts. Auch Einzelkartern von 100,- € schrecken doch junge Leute ab, die keine Kontakte zu Firmen haben, von denen Freitickets zu bekommen wären.

So wird das leider gar nichts.