Nach Anstieg bei Umsatz und Gewinn: Apple-Aktionäre bekommen weitere 100 Milliarden Dollar

Das teure iPhone X verkauft sich doch besser als von einigen Analysten erwartet. Dadurch blieben in den Apple-Kassen im vergangenen Quartal wieder mehr als 13 Milliarden Dollar Gewinn hängen. Die Aktionäre profitieren davon.

(Foto: Apple)

Die Steuerreform von US-Präsident Donald Trump und ein solides Geschäftsquartal haben Apple weitere Milliardengewinne beschert - und nun sollen die Aktionäre davon profitieren. Der iPhone-Konzern kauft Aktien im Wert von 100 Milliarden Dollar auf und treibt damit den Kurs des Wertpapiers in die Höhe. Außerdem wird die Dividende, die an die Aktieninhaber ausgeschüttet wird, um 16 Prozent erhöht, kündigte Apple am Dienstag nach Börsenschluss an. Zuvor hatte Apple-Chef Tim Cook berichtet, dass das von einigen Analysten erwartete Absacken der iPhone-Verkäufe im vergangenen Quartal ausgeblieben war. Das teure iPhone X war dabei das bestverkaufte Apple-Telefon. Das brachte Apple einen Quartalsgewinn von 13,8 Milliarden Dollar ein, nach gut 11 Milliarden im Vorjahresquartal.

Zuletzt hatten einige Marktbeobachter schlechtere Zahlen befürchtet, nachdem mehrere Zulieferer schwache Prognosen abgegeben hatten. Es wurde auch immer wieder spekuliert, das über 1.000 Euro teure iPhone X schwächele nach einem ersten Schub im Weihnachtsgeschäft. Jetzt betonte Tim Cook, das iPhone X sei das am besten verkaufte Apple-Telefon in jeder Woche des Quartals gewesen. Und im schwierigen chinesischen Markt sei es insgesamt die Nummer eins unter verschiedenen Smartphone-Modellen gewesen.

Der durchschnittliche iPhone-Verkaufspreis erreichte dadurch 728 Dollar. Er lag damit zwar unter dem Rekord von 796 Dollar aus dem Weihnachtsquartal - aber vor einem Jahr lag der Durchschnittspreis noch bei 655 Dollar. Apple heimst damit den Großteil der Gewinne im gesamten Smartphone-Geschäft ein.

Übersicht