Fujitsu eröffnet Digital Transformation Center: Entwicklungslabor für die Digitale Transformation

Die Digitale Transformation ist für IT-Hersteller eine Riesenchance, für ihre Partner und Kunden aber auch eine enorme Herausforderung. Im neuen »Digital Transformation Center« will Fujitsu zusammen mit Kunden und Partnern Lösungen für die Digitalisierung ihres Geschäft entwickeln.

Fujitsu DACH-Chef Rolf Werner (rechts) und der bayerische Wirtschaftsminister Franz-Josef Pschierer bei der Eröffnung des Digital Transformation Centers
(Foto: Fujitsu)

Das Überthema Digitale Transformation beherrscht derzeit die Diskussion in allen Branchen. Alle großen IT-Hersteller räumen dem Thema oberste Priorität ein und verstärken ihre Bemühungen, ihre Kunden dafür zu sensibilisieren und ihre Partner mit ins Boot zu holen. Fujitsu hat dafür nicht nur ein eigenes »Co-creating-Programm« aufgesetzt, das international ausgerollt wird. Der Hersteller etabliert auch ein weltweites Netzwerk sogenannter Digital Transformation Center (DTC), um dort mit Kunden und Partnern in Co-creation-Workshops Ideen zu entwickeln, wie sie die Digitalisierung für ihr Geschäft nutzen können.

»Der digitale Wandel ist ein weltweites Phänomen und macht auch vor Deutschland nicht Halt. Im Gegenteil: Viele Unternehmen in Deutschland – nicht nur große Konzerne, sondern auch mittelständische Unternehmen, insbesondere die agilen und export-orientierten globalen Champions – sind Pioniere im Bereich der digitalen Transformation«, erklärte Rolf Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung Deutschland und Head of Central Europe, Fujitsu, bei der Eröffnung des ersten Digital Transformation Centers außerhalb Japans. Nach Tokio und Osaka hat der japanische Konzern den deutschen Fujitsu-Standort in München dafür ausgesucht. Weitere Zentren sollen demnächst in New York und London entstehen.

»Deutschland ist die stärkste Wirtschaftskraft in Europa und ein blühendes Zentrum der digitalen Wirtschaft. Gerade München kommt hier eine besondere Rolle zu«, betonte Werner bei der Eröffnung, zu der auch Yoshiteru Yamada, Fujitsu Vice President und Head of Global Marketing, und EMEIA-Chef Duncan Tait angereist waren. Die bayerische Regierung war durch Wirtschaftsminister Franz-Josef Pschierer vertreten, der die Attraktivität des Standorts München und die Nähe zu großen Dax-Konzernen wie BMW, Siemens und Allianz, aber auch zu den vielen tausend Mittelständlern in Süddeutschland hervorhob. »Die Digitalisierung betrifft Unternehmen jeder Größenordnung und nicht nur die Industrieländer. Er ist eine globale Herausforderung«, so Pschierer.

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