Neue Geräte für den Education-Markt: Google bringt Chromebook-Tablets

Nach dem durchschlagenden Erfolg seiner Chromebooks erweitert Google das Angebot an günstigen Geräten für den Bildungssektor jetzt auch um Tablets mit Chrome OS. Das erste verfügbare Gerät kann sich direkt mit Apples neuem Schul-iPad messen.

Die neue Geräteklasse der Chromebook Tabs soll die Anforderungen moderner Bildungseinrichtungen erfüllen
(Foto: Acer)

Im Bildungssektor führt – zumindest in den USA – kein Weg mehr an Google vorbei. Mit einem Marktanteil von inzwischen über 60 Prozent seiner Chromebooks hat das Unternehmen in den letzten Jahren die beiden einstigen Platzhirsche Apple und Microsoft klar von der Spitze verdrängt. Dieser Erfolg in den Klassenzimmern und Hörsälen ist vor allem auf den günstigen Preis der entsprechenden Notebooks von verschiedenen Hardware-Partnern zurückzuführen, deren Name vom Einsatz des Betriebssystems Chrome OS herrührt. Das größte Manko der Chromebook-Welt war bislang nach Ansicht vieler Nutzer allerdings, dass es entsprechende Angebote bislang aber eben nur im Formfaktor von kompakten Notebooks gab.

Deshalb legt Google jetzt nach und schließt diese Lücke im Angebot. Am 26. März kündigte das Unternehmen an, dass es künftig auch Tablet-PCs mit Chrome OS für den Education-Bereich geben wird. Dieser Zeitpunkt für die Ankündigung von »Chromebook Tabs« dürfte nicht ganz zufällig gewählt worden sein. Denn schon Wochen vorher war durchgesickert, dass Apple am 27. Januar eine – zumindest für Apple-Verhältnisse – günstige iPad-Variante für den Bildungsbereich vorstellen würde. Dieser Ankündigung hat Google dann mit einem ähnlich leistungsfähigen aber noch deutlich günstigeren Gerät direkt die Show gestohlen: dem Acer Chromebook Tab 10 als erstem Vertreter der neuen Klasse.

Dessen 9,7 Zoll großer Bildschirm bietet eine Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixel und kann damit Inhalte über Full-HD-Qualität hinaus darstellen. Für die dafür notwendige Rechenpower sorgt ein von Rockchip und Google speziell für Chrome-OS-Geräte entwickeltes SoC auf ARM-Basis mit der Bezeichnung »OP1«. Seine Leistungsfähigkeit hat dieser Prozessor vergangenes Jahr schon im »Chromebook Plus« von Samsung unter Beweis gestellt.

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Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von Nope , 07:21 Uhr

Hoffentlich zieht MS mit einem Surface Edu nach. Ich würde meinem Kind lieber ein Surface Pro oder Book zum lernen kaufen, denn darauf kann es nicht nur anständig lernen, sondern auch selber Programmieren. Gerade in der heutigen Zeit sollte das jedes Kind lernen und das geht auf den Chromebooks oder iPads nur sehr eingeschränkt.