Ingram Micro setzt Umstrukturierung fort: »Wir verlassen eingefahrene Schienen«

Deutschlandchef Alexander Maier führt die Neuorganisation bei Ingram Micro in die nächste Phase: Der Distributor zentralisiert Sales- und Business-Development-Funktionen in einer zentralen Schnittstelleneinheit unter der Leitung Klaus Donaths. Die Trennung zwischen Volume- und Value-Business löst sich damit weiter auf.

Klaus Donath von Ingram Micro
(Foto: Ingram Micro)

Bereits mit seinem Antritt als Ingram Micros Deutschlandchef kündigte Alexander Maier an, er werde die Organisation des Broadliner strategisch neu ausrichten. »Ich will das Profil der Ingram Micro weiter schärfen«, gab er als Ziel aus. Und betonte, dass der stetige Wandel in einem sich schnell verändernden Markt bei gleichzeitigem erhöhten Wettbewerbsdruck unabdingbar sei: »Kundenbedürfnisse und Geschäftsmodelle ändern sich massiv, das stellt alle Distributoren vor neue Herausforderungen.«

Diese Neuorganisation begann bereits vor zwei Jahren, als der Distributor eine neue Business-Unit-Struktur aufsetzte. Der Broadliner führte diese auf Hersteller oder Technologithemen basierten Spezialisten-Units für die Volume- wie auch die Value-Bereiche ein. Alexander Maier, der diese Neuaufstellung wesentlich mitbetrieben hat, betonte, dass der Distributor dank dieser Umstrukturierung im vergangenen Jahr bereits viele Partner hinzugewonnen habe. Er werde mit dem Management-Team weiterhin den Status quo überprüfen und nötige Umbauten einleiten.

Auch mit den aktuellen Umbaumaßnahmen strebt Maier eine noch fokussiertere Ausrichtung des Unternehmens an: »Ich bin überzeugt, dass wir mit unserer Startaufstellung schneller werden und unsere Stärke, Expertise und breite Marktabdeckung noch besser ausspielen«, erklärt er.

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