Distributionslegende verstorben: ITK-Channel nimmt Abschied von Gerhard Schulz

Stimmen der Trauer: Gerhard Schulz ist am vergangenen Freitag nach schwerer Krankheit gestorben. Als »hart, aber fair« beschreiben ihn betroffene Kollegen und Geschäftspartner.

Der Channel behält den langjährigen Ingram-Micro-Chef Gerhard Schulz als wichtigen Distributionsmacher in Erinnerung

Gerhard Schulz ist am vergangenen Freitag, gerade einmal 55-jährig, verstorben. Wie CRN erfuhr, erlag der langjährige Deutschland- und Europa-Chef des Broadliners Ingram Micro einem Krebsleiden. Nur wenige Eingeweihte bei Ingram Micro und natürlich die Familie waren über die Krankheit informiert. Bei Linkedin zeigen sich seit Freitag viele Manager schockiert.

Ernesto Schmutter, scheidender Deutschland-Chef von Ingram Micro, hatte mit Gerhard Schulz 15 Jahre beim Distributor zusammengearbeitet– fast so lange wie der Verstorbene beim Konzern tätig war. Gegenüber CRN betont er, dass Gerhard Schulz für viele sehr viel mehr war als nur Kollege und Geschäftspartner: »Er hat unzählige Topmanager beraten, ausgebildet, begleitet. Er war allen vor allem aber ein Freund, fairer Partner und ein großes Vorbild«, so Schmutter. »Gerhard, wir vermissen dich so sehr«, zeigt sich Schmutter tief bewegt. Ingram Micros Komponentenchefin Sumru Gehrken bekräftigt: »Unser Held, unser Kämpfer, hat seine letzte Schlacht – ohne Glück – verloren. Seine einzigartige Ehrlichkeit, Integrität und seine Führungsstärke war Richtschnur für uns alle.« Thore Peters von AG Neovo Technology, blickt zurück: »Gerhard hatte sehr großen Einfluss auf die IT-Industrie.« Und Martin Meitza von Logicom Distribution würdigt den Verstorbenen: »Ich lernte sehr viel von ihm. Ich werde ihn als leidenschaftlichen Macher in Erinnerung behalten, der hart aber fair war. Man konnte nach getaner Arbeit viel Spaß mit ihm erleben.« Sven Rathjen von Western Digital war es eine »Ehre, ihn kennengelernt und mit ihm zusammen Geschäfte gemacht zu haben«. Seine Gedanken sind bei seiner Familie. Gerhard Schulz hinterlässt Frau und zwei Söhne.

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