Überraschender Management-Wechsel beim Broadliner: Alexander Maier will Ingram Micros Profil schärfen

Die Stabübergabe an Alexander Maier vollzieht Ernesto Schmutter mit viel Lobesworten. Er selbst will sich alsbald lieber eigenen Projekten widmen. Maier kündigt derweil organisatorische Änderungen an, die das Profil der Ingram Micro in Deutschland schärfen sollen.

Neuer IM-Chef Alexander Maier
(Foto: CRN)

Die Stabübergabe erfolgte in betonter Eintracht: Der scheidende Deutschlandchef Ernesto Schmutter nahm gemeinsam mit seinem Nachfolger Alexander Maier im Rahmen einer eilig organisierten Pressekonferenz Stellung. Er verlasse das Unternehmen auf eigenen Wunsch, hebt Schmutter dabei hervor. Er wolle sich alsbald eigenen Projekten widmen. Welche Projekte dies sind, könne er noch nicht verraten – nur so viel: Er wird der IT-Branche erhalten bleiben. Auf ausdrücklichen Wunsch des Europachefs Mark Snider wird er auf Europa-Ebene noch beratend tätig sein. Ausdrücklich lobt er den Nachfolger und »Freund« Alexander Maier, der nun die Führungsposition in Deutschland übernehmen wird: »Alexander Maier ist ein intelligenter, versierter, empathischer Manager – kurz: Er hat das Herz am rechten Fleck. Ich bin mir sicher, dass er die erfolgreiche Entwicklung der Ingram Micro nahtlos fortsetzen wird.«

Schmutter führt ein zweistelliges Wachstum im Value-Bereich und ein »hohes einstelliges Wachstum« im Clients-Segment im vergangenen Jahr an, um zu untermauern, dass der Management-Wechsel nicht aus einer Krisensituation heraus erfolge. »Wir haben im vergangenen drei Prozent Marktanteile hinzugewonnen«, berichtet er. Das heißt: Den Wettbewerbern abgenommen, wie er hinzufügt. Er übergebe Ingram Micro damit im besten Zustand an seinen Nachfolger.

Übersicht

Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von Tut nichts zur Sache , 12:57 Uhr

Gratulation, anscheinend gute Wahl. Nur die Brille, hat ihm noch keiner gesagt, dass diese Brille einfach nicht zu seinem Gesicht passt. Sieht furchtbar aus. Ich bin jedesmal von dem Gesicht mit Brille fasziniert. Aber nicht im positiven.