Neue Lösungen auch für kleine Händler: Cross-Channel kommt in deutschen Shops an

Aktuelle Cross-Channel-Lösungen richten sich auch an Händler mit kleineren Betrieben, die so die Verzahnung von online und offline effektiv und kostengünstig in ihrer Filiale umsetzen können.

Mobile Drucklösung am PoS

(Foto: Epson)

Auch Epson bietet Resellern eine Lösung an, um ihren Point of Sale moderner zu machen und beim Verkauf flexibler auftreten zu können. Der Hersteller hat im Oktober zusammen mit dem Software-Hersteller »e-matters« mobile Bondrucker präsentiert, mit denen die Beratung intensiviert und der Kauf vor Ort abgeschlossen werden kann. So muss der Kunde keine langen Wege zurücklegen, sein Wunschprodukt nicht im Regaldschungel suchen oder noch einmal in Schlangen an der Kasse warten. Dabei ist es egal, was auf der Fläche ausgedruckt werden soll. Neben Rechnungen sind Regaletiketten möglich, um dem Ladenpersonal das Einsortieren der Ware zu erleichtern, oder personalisierte Gutscheine für den nächsten Einkauf.

Epsons Drucker werden direkt in die Software-Lösung von e-matters eingebunden, die modular aufgebaut ist und neben dem Online-Shop auch die nachgelagerten Prozesse wie Bestellabwicklung, Lagerhaltung, Einkauf, Versand und Filialverkauf umfasst. Der Clou: Die PoS-Produkte von e-matters sind webbasierte Lösungen. Die Drucker von Epson können deshalb direkt über den Browser angesteuert werden, egal ob vom PC, Tablet oder gar dem Smartphone. Händler können somit das Einkaufserlebnis auf der Fläche verbessern, ohne vorher ihre komplette IT-Infrastruktur umzustellen. Aktuell werden die mobilen Drucker bei »Baresta« eingeführt, einem früheren Online Pure Player für Espressomaschinen, der zwischenzeitlich auch eigene Filialen betreibt. »Das wird noch in diesem Jahr geschehen, damit das Weihnachtsgeschäft gleich davon profitieren kann«, so das Unternehmen.

Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von Thomas Reuter , 09:53 Uhr

Cross Channel ist nicht die einzige Zukunft, sondern die letzte Phase vor dem endgültigen Niedergang des Einzelhandels mit Hardware ohne Beratungsaufwand. Amazon & Co sitzen da am längeren Hebel.