Samsung bringt ruggedized Tablet zum Kampfpreis: Samsung nimmt neuen Anlauf im B2B-Markt

Mit einem ruggedized Tablet zum Kampfpreis steigt Samsung in den Wettbewerb um B2B-Kunden ein. Ex-Blackberry-Manager Sascha Lekic baut dafür den Partnervertrieb auf.

Ruggedized Tablets für Unternehmenskunden aus den verschiedensten Branchen waren bisher eine kleine, aber lukrative Nische für Spezialanbieter, wie Motion Computing. Mit Samsung will jetzt ein Branchenschwergewicht aus dem Consumergeschäft in dieses Segment vorstoßen. Der koreanische Hersteller, bei Smartphones und Tablets neben Apple der dominante Anbieter, startet mit dem robusten Android-Tablet »Samsung Galaxy Tab Active«, das jetzt zum Kampfpreis ab knapp unter 500 Euro (UVP) angeboten wird.

Der Preis ist eine klare Kampfansage an die etablierten Anbieter. Panasonic hatte vor kurzem den 7-Zöller »Toughpad FZ-B2« gelauncht, der 799 Euro zzgl. MwSt. kosten soll, allerdings IP65-zertifziert ist und optional mit 2D Barcode Reader, Smartcard Reader, WWAN (neueste Gobi 5000 Technologie) sowie einem Anschluss für Fahrzeug-Außenantennen angeboten wird.

Samsungs Galaxy Tab Active ist voll ruggedized und nach dem US-militärischen Standard MIL-STD 801G sowie IP67 zertifiziert. Optisch soll es sich aber von den professionellen Geräten der Mitbewerber unterscheiden. In dem nicht einmal einen Zentimeter dicken Tablet steckt alles drin, was ein Profi-Tablet so braucht: LTE, Bluetooth, Wifi, eine Kamera, die die Honeywell Scanning Solution unterstützt und nicht zuletzt die hauseigene Security-Lösung KNOX 2.0. Samsung setzt auch beim Active auf Googles Betriebssystem Android - in der Version 4.4 - und das gelte es sicher zu bekommen, wenn man Unternehmenskunden adressieren wolle, betont Sascha Lekic, Director Sales B-2-B im Bereich IT & Mobile Communications, im Gespräch mit CRN. Er sieht viele Einsatzbereiche und Berufsgruppen für das Tablet: Konstruktion, Facility Management, Versorger/Stadtwerke, aber auch Büroumgebungen. Und das sei erst der Anfang. Samsung hätte noch viel mehr Produkte in der Pipeline, etwa Wearables oder SmartWatches, die auch für B-2-B-Kunden in Frage kämen.

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