Herausforderungen eines deutschen IT-Debütanten: Lioncast - junge Peripherie aus dem Herzen Berlins

Lioncast ist ein junger Peripheriehersteller aus Berlin, der sich derzeit auf dem deutschen Markt und über dessen Grenzen hinaus etablieren will. Der Standort soll dabei ein klarer Pluspunkt für das internationale Geschäft sein.

Lioncast-Gründer Wilm Prawitt (Foto: Lioncast)
(Foto: Lioncast)

Seit 2008 existieren die Marke Lioncast und das Team dahinter, mit Unternehmenssitz mitten in Berlin. Mit sechs Jahren auf dem Buckel zählt der Peripherie-Hersteller sicherlich noch nicht zu den alten Hasen des Marktes, er besitzt jedoch mittlerweile einen Namen in der Branche, blickt auf einen sechsstelligen Gewinn und hat vor allem klare Ziele, wohin es gehen soll. Die wichtigste Entwicklung in jüngster Vergangenheit war die Erweiterung des Portfolios um PC-Peripherie: »Das war für Lioncast ein großer als auch riskanter Schritt«, erklärt Firmengründer Wilm Prawitt. »Diese Entwicklung hat uns einiges an Ressourcen abverlangt.« Für Hersteller von Peripherie-Geräten, besonders Gaming-Zubehör, stehe das Rad niemals still. »Wir können uns nicht auf unseren Produkten ausruhen«, so Prawitt gegenüber CRN. Und gerade junge Unternehmen geben oft die notwendigen Impulse zur Weiterentwicklung der Branche.

Trotz hoher Innovationskraft ist es gerade im IT-Markt nicht einfach für Neulinge. »Als junges Unternehmen ist es immer eine Herausforderung, sich gegen altbekannte und etablierte Hersteller durchzusetzen«, erklärt Prawitt. »Kunden wissen nicht, was sie erwartet und sind oft skeptisch, ob ein unbekannter Hersteller Produkte in gleicher Qualität liefert, wie es bereits etablierte Anbieter tun.« Hier will Lioncast mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, Beratung, umfassenden Gewährleistungen und einem erfahrenen, derzeit zehnköpfigen Team punkten. Technologisch und qualitativ soll Lioncast zumindest schon zur Spitze aufgeschlossen haben.

Bei dieser Aufholjagd hätte nicht zuletzt der Standort Deutschland seinen Teil beigetragen. Besonders die Hauptstadt des Landes gilt unter jungen IT-Firmen heutzutage als wahres Mekka. »Wir sitzen in Berlin, einer internationalen Millionenstadt«, sagt Prawitt. »Globale Impulse treffen auf deutsche Qualitäts- und Ingenieursansprüche. Eine gute Mischung.«

Übersicht