Erfolgreicher Tech Data Kongress: Blaupausen für die IT der Zukunft

Tech Data präsentierte auf seinem Kongress Praxis und Strategien für das Zeitalter der totalen Vernetzung. Doch noch sind der Handel und seine Kunden nicht da, wo innovative Hersteller sie verortet haben wollen.

Tech Data-Chef Michael Dressen
(Foto: CRN)

Grasnabenschau und Vogelperspektive, beide Blickwinkel auf eine Informationstechnologie im Umbruch wollte man auf dem Kongress von Tech Data darstellen. Und noch mehr: Die Perspektiven aus Sicht des Channels, seiner Unternehmenskunden und großer Hersteller beleuchten. Um es vorwegzunehmen: Was hier an einem Tag geboten wurde, ist Stoff für Diskussion und Reflexion über Monate hinweg. Der Paradigmenwechsel einschließlich der Branchenkonsolidierung (Michael Dressen, Techdata-Chef) wurde angedeutet, disruptive Entwicklungen (Thomas Endres, IT-Anwenderverband Voice) skizziert, Neologismen wie das außerhalb Deutschlands unbekannte Modewort Industrie 4.0 als Chance für ein deutsches Gütesiegel (Oliver Tuszik, Cisco-Chef) beschworen, BMW – zur Überraschung aller – als neuer IT-Player ausgerufen (Nicolai Krämer, Leiter vernetzte E-Mobilität bei BMW-Group), Startup-Gründerin Catharina van Delden (Innosabi) als Kronzeugin einer neuen Generation von Internet-Unternehmern befragt .

Und dann waren da noch die zehn Referenz-Projekte aus den allesamt bekannten IT-Themenfeldern, die die Hersteller in nicht immer zufriedenstellender Präsentationsqualität den Resellern und ihren Kunden vorstellten. Vieles, das ist die Gefahr einer anspruchsvollen und thematisch dicht gedrängten Veranstaltung, muss nicht viel sein. Der Kongress hat zahlreiche Aspekte, sogar die gesellschaftlichen und arbeitsrechtlichen Dimensionen ständig mobiler Verfügbarkeit, diskutiert. Der Kopf rauchte, der Reseller-Geist war gefordert und erhielt Impulse für eine Zukunft, die es noch mit Struktur und Leben zu füllen gilt.

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