IBM verkauft weniger Hardware: IBMs Hardwaregeschäft belastet Ergebnis

IBM hat die Unternehmensziele 2013 verfehlt. Vor allem das schwächelnde Hardwaregeschäft macht dem IT-Konzern zu schaffen.

(Foto: IBM)

IBM musste im vierten Quartal 2013 Federn lassen. Zwar stieg der Nettogewinn um sechs Prozent auf 6,2 Milliarden Dollar. Dafür gingen die Umsätze im Jahresendequartal um fünf Prozent auf 27,7 Milliarden US-Dollar zurück. Schuld daran ist auch das schlechte Ergebnis der Hardwaresparte, deren Einnahmen um 26 Prozent einbrachen. 4,3 Milliarden Dollar setzte die Systems and Technology Group (STG) im vierten Quartal 2013 um. Der operative Gewinn der Sparte brach um 79 Prozent auf 206 Millionen Dollar ein.

Mit 9,9 Milliarden Dollar trug die Service-Sparte den Löwenanteil zum Geschäft bei. IBMs Global Technology Services verzeichnete auch den stärksten Umsatzzuwachs (vier Prozent). Gut läuft auch das Software-Geschäft. Die Einnahmen hingegen stiegen um drei Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn der Sparte erhöhte sich sogar um sechs Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar.

Das Gesamtjahresergebnis 2013 lag bei Umsatz und Gewinn über dem des Vorjahres. Beim Konzerngewinn wurde mit 16,5 Milliarden Dollar (minus 0,7 Prozent) das Vorjahresergebnis nur knapp verfehlt. Der Jahresumsatz ging um fast fünf Prozent auf 99,8 Milliarden Dollar zurück. Wegen der verpassten Ziele will das IBM-Führungsteam um Konzernchefin Ginni Rometty auf ihre Boni für das vergangene Jahr verzichten.