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Vom Streit zum Welterfolg

25 Jahre Playstation

02. Dezember 2019, 13:10 Uhr   |  dpa

25 Jahre Playstation
© Sony

Dass es die Playstation von Sony überhaupt gibt, ist einer kuriosen Wendungen in der Geschichte der Spielebranche zu verdanken. Aus dem Plan für ein Laufwerk wurde eine der erfolgreichsten Konsolen der Welt. Aber neigt sich die Konsolen-Ära nun dem Ende zu?

Die Playstation von Sony wurde vor 25 Jahren aus einem Streit heraus geboren. Ursprünglich wollte der Elektronik-Konzern sich gar nicht den Aufwand machen, eine komplette eigene Videospiele-Plattform zu etablieren. Der Plan war stattdessen eine Zusammenarbeit mit Nintendo, dem damaligen frisch gekrönten Konsolen-Platzhirsch. Doch die Vereinbarungen platzten - und das gab der Geschichte der Branche einen ganz anderen Verlauf.

Auslöser für die geplante Kooperation der beiden Unternehmen war die Erfindung der CD-ROM. Die Silberscheiben waren deutlich günstiger zu produzieren und sollten als Speichermedium auch für Spiele die bislang genutzten teureren Kartuschen ersetzen. 1988 vereinbarten die beiden japanischen Konzerne die Entwicklung eines CD-ROM-Laufwerks für Nintendos SNES-Konsole. Sony sicherte sich dabei die Zusage der vollen Kontrolle über die Software auf den Discs (siehe auch:

So sah Sonys SNES-Playstation aus

).

Möglicherweise dachten die Manager von Nintendo, dass Sony lediglich Enzyklopädien oder ähnliche Software, aber keine Spiele per CD-ROM auf die Konsolen bringen wollte, schrieb US-Autor David Sheff in seinem Buch »Game Over«. Oder Nintendo-Patriarch Hiroshi Yamauchi fühlte sich unter Druck in dem Glauben, nur so an die neue Technologie kommen zu können. Als die Zusammenarbeit anlief, überkam Yamauchi aber das Gefühl, dass er zuviel weggegeben hatte: Sony konnte auf eigene Faust Spiele auf SNES-Konsolen bringen, ohne dass Nintendo daran mitverdient hätte.

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1. 25 Jahre Playstation
2. Mit CD-Laufwerk und Marketing zum Erfolg
3. Konsolen bleiben ein lohnender Markt

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