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Schutz vom Netzwerk bis zum Endpoint

Watchguard kauft Panda Security

09. März 2020, 08:52 Uhr   |  Daniel Dubsky | Kommentar(e)

Watchguard kauft Panda Security
© deepagopi2011 - AdobeStock

Mit der Übernahme von Panda Security erweitert Watchguard sein Portfolio um Lösungen für die Absicherung von Endpoints. Langfristig soll zudem die Integration der Produkte der beiden Hersteller Mehrwerte schaffen.

Für eine nicht genannte Summe übernimmt Watchguard den spanischen Sicherheitsspezialisten Panda Security. Der bietet neben klassischen Endpoint-Security-Lösungen für Privatnutzer und Unternehmen unter anderem auch Patch Management, Verschlüsselung sowie Endpoint Detection and Response an. Damit wächst das Watchguard-Portfolio auf einen Schlag erheblich – was aber zur Strategie des Herstellers passt, der seinen Netzwerk-Security- und WLAN-Lösungen in den vergangenen Jahren etwa eine Multifaktor-Authentifizierung zur Seite gestellt hatte. Ziel ist es nun, einen umfassenden Schutz vom Netzwerk bis zum Endpoint aus einer Hand bieten zu können, inklusive einer zentralen Verwaltung.

Prakash Panjwani, Watchguard
© Watchguard

Prakash Panjwani, CEO von Watchguard

»Kurzfristig besteht der Vorteil auf Kundenseite im erweiterten Portfolio rund um Endgeräteschutz, E-Mail-Security, Endpoint AV, Daten-Compliance, Patching und Verschlüsselung«, sagt Watchguard-CEO Prakash Panjwani. »Langfristig soll der Mehrwert über die spezifische Integration der verschiedenen Lösungen in das bestehende Angebot von Watchguard nachhaltig erhöht werden.«

Panda Security wurde 1990 gegründet und hat gut 600 Mitarbeiter sowie eigenen Angaben zufolge mehr als 30 Millionen Nutzer weltweit, in 16 Ländern gibt es Niederlassungen. Wie Watchguard hat auch Panda in den vergangenen Jahren einige neue Produkte und Services auf den Markt gebracht, die Vertriebspartnern die Bereitstellung von Managed Security Services erleichtern, um von der wachsenden Nachfrage nach solchen Dienste zu profitieren. Die Übernahme muss noch von den Behörden genehmigt werden und soll voraussichtlich im Laufe des zweiten Quartals 2020 abgeschlossen werden.

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