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Vorsicht Falle: WM-Tickets als Schnäppchen

08. Juni 2010, 09:38 Uhr   |  Werner Veith

Vorsicht Falle: WM-Tickets als Schnäppchen

Auf der Jagd nach Tickets sollten Anwender besonders vorsichtig sein. (Quelle: Fotolia)

Die Jagd nach WM-Tickets nutzen Internet-Gangster aus. Anstatt einer Eintrittskarte stehen Anwender dann ohne Geld und Karte da oder haben einen infizierten Rechner. User sollten hier besonders misstrauisch sein, empfiehlt F-Secure.

Es sind noch drei Tage: Dann startet in Südafrika die Fußball-Weltmeisterschaft mit dem Spiel Südafrika gegen Mexiko. Wer jetzt noch nach Tickets sucht, sollte besonders vorsichtig sein, warnt F-Secure. Denn die Cyber-Kriminellen nutzen das Interesse aus. Am Ende hat der Nutzer kein Ticket, ist aber sein Geld los. Oder der Rechner ist infiziert, was dann zu weiteren Angriffen führt wie Datendiebstahl oder Online-Banking-Attacken. Angesichts einer Umfrage in Deutschland hält es das Sicherheitsunternehmen noch einmal besonders wichtig auf die Gefahren hinzuweisen: Dabei haben ein Drittel von 1509 Befragten gesagt: Sie könnten einem Link folgen, der billige Tickets verspricht. Ohne Nachzudenken würden sich immer noch 5 Prozent auf so etwas einzulassen.

Die Internet-Kriminellen nutzen die Gunst der Stunde. Es gibt überteuerte Ticketangebote, mit denen Fußballfans abgezockt werden sollen. Deshalb lautet eine Empfehlung: Anwender sollten ihre Karten und Fan-Artikel nur von der Fifa-Website oder offiziellen Partnern kaufen. Versprechen E-Mails den Gewinn von Freikarten in einer Verlosung, dann ist das nur Spam. Sofort löschen, ist das einzig sinnvolle.

Auch Webseiten mit Nachrichten zur WM oder mit Ergebnistabellen können eine Falle von Cybergangstern sein - vielleicht täuschend ähnlich zu offiziellen Seiten. Auch entsprechenden Spam wird es zu Haufe geben. Deshalb ist gut, wenn Nutzer Webseiten haben, denen sie vertrauen können. Nur dort sollten sie sich dann die Informationen holen.

Auch angebliche Gewinnspiele oder Mails mit Benachrichtigungen könnten gerade in dieser Zeit versuchen, per Phishing an Daten der Anwender zu kommen. Ganz oben stehen hier Kreditkartennummern, Passwörter oder Zugangsdaten für Online-Banking.

Daneben gehört natürlich eine aktuelle Anti-Malware-Lösung auf den Rechner. Der sollte auch alle verfügbaren Patches installiert haben.

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