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Vom Software-Verkäufer zum Security-Dienstleister

30. September 2015, 14:59 Uhr   |  Daniel Dubsky | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Treff der Security-Branche

Aktuelle Entwicklungen in der IT-Sicherheit und neue Lösungen stehen auch im Mittelpunkt der it-sa, die in der nächsten Woche in Nürnberg stattfindet (6. bis 8. Oktober). Die Messe hat sich als jährlicher Treff der Security-Branche etabliert und verzeichnete in den vergangenen Jahren einen kontinuierlichen Zuwachs an Ausstellern und Besuchern. Mittlerweile steht sie nicht mehr nur bei Sicherheitsexperten auf der Agenda, sondern auch bei vielen CIOs und anderen IT-Entscheidern.

Schwerpunkte der diesjährigen Ausgabe sind unter anderem Sicherheit in Rechenzentren sowie Identity und Access Management, für die der Veranstalter mit »Data Center+« und der »IAM Area« eigene Flächen eingerichtet hat. Dazu gibt es wie gewohnt ein begleitendes Kongressprogramm, das sich Trends wie Advanced Persistent Threats, Privileged Account Exploits, Mobile Security und Datenschutz widmet.

Das alles sind komplexe Themen, die viele Unternehmen überfordern, gerade kleine Firmen und Mittelständler. Bei diesen könnten die »mannigfaltigen Herausforderungen kaum mehr abgedeckt werden«, sagt Haseneder. Das führt dann dazu, dass sie Sicherheitslösungen nur punktuell und reaktiv einsetzen und es an einem übergeordneten Security-Konzept fehlt. Eine Umfrage der NürnbergMesse unter den Ausstellern der it-sa bestätigt dies: Nur 36 Prozent der Kunden mit bis zu 50 Mitarbeitern verfügen über ein IT-Sicherheitskonzept; bei Unternehmen zwischen 51 und 150 Mitarbeitern sind es gut 51 Prozent, bei großen Betrieben ab 250 Leuten immerhin etwas mehr als 68 Prozent.

Hier ist vor allem der Channel gefragt, seine Kunden bei der Entwicklung von proaktiven und ineinandergreifenden Security-Maßnahmen zu unterstützen. Der Verkauf von Produkten erfolgt erst im nächsten Schritt.

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1. Vom Software-Verkäufer zum Security-Dienstleister
2. Treff der Security-Branche
3. Service ist Trumpf
4. Herausforderungen für den Channel
5. Geschäftsmodelle im Wandel

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