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Vincent Pilette wird CEO

Symantecs Consumer-Business heißt jetzt NortonLifeLock

11. November 2019, 08:01 Uhr   |  Daniel Dubsky

Symantecs Consumer-Business heißt jetzt NortonLifeLock
© NortonLifeLock

Vincent Pilette, CEO von NortonLifeLock

Symantec hat wie geplant sein Enterprise-Geschäft an Broadcom verkauft. Mit den Unternehmenslösungen wechselt auch die Marke den Besitzer. Das Consumer-Business firmiert nun unter NortonLifeLock und wird vom bisherigen CFO Vincent Pilette geleitet.

Symantec hat den Verkauf seines Enterprise-Geschäfts für 10,7 Milliarden Dollar an Broadcom abgeschlossen. Mit den Unternehmenslösungen zur Absicherung von Netzwerkinfrastrukturen, Mail-Systemen, Cloud-Umgebungen und Endpoints wechselt auch die Marke »Symantec« den Besitzer. Das verbleibende Consumer-Business firmiert daher ab sofort unter dem Namen »NortonLifeLock«, der die beiden Hauptproduktlinien kombiniert: die »Norton«-Lösungen zum Schutz von Endgeräten und den Service »LifeLock«, der beim Diebstahl persönlicher Daten warnen soll und vor drei Jahren für 2,3 Milliarden Dollar zugekauft wurde.

Man habe ein unabhängiges Unternehmen mit Fokus auf Consumer-Security geschaffen, erklärte Rick Hill, der Symantec nach dem Abgang von CEO Greg Clark im Frühjahr interimsweise geführt hatte. NortonLifeLock sei ein bereits weltweit bekannter Name im Sicherheitsbereich, und mit dem Fokus auf Consumer könne das Unternehmen nun wachsen und innovativ sein.

Geleitet wird NortonLifeLock von Vincent Pilette, der erst im Mai als CFO an Bord kam. Der war zuvor mehr als fünf Jahre lang Finanzchef von Logitech und fast 15 Jahre lang in verschiedenen Führungspositionen bei HPE tätig. Zum Start als CEO kündigte er an: »Wir werden in den nächsten zwölf Monaten eine Übergangsphase durchlaufen, in der wir die Kostenstruktur des Unternehmens neu ausrichten, um das Umsatzwachstum, den Cash Flow und die Ertragskraft anzukurbeln.« Es gehe vor allem darum, die Komplexität im Unternehmen zu reduzieren.

Im Anfang Oktober abgeschlossenen Geschäftsquartal verzeichnete NortonLifeLock, damals noch als Consumer-Sparte von Symantec, einen Umsatz von 608 Millionen Dollar – ein leichter Rückgang von den 612 Millionen des Vorjahreszeitraums. Mit den Norton- und LifeLock-Lösungen sichert der Hersteller eigenen Angaben zufolge derzeit knapp 50 Millionen Nutzer ab.

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