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Vom Familienbetrieb zum internationalen Systemhaus

Steigende Ansprüche bei Securelink

24. April 2019, 09:30 Uhr   |  Daniel Dubsky

Steigende Ansprüche bei Securelink
© CRN

Matthias Rosche, General Manager von Securelink Germany, auf der »Detect & Defend 2019«

Mit der Übernahme durch Securelink wurde iT-Cube vor gut zwei Jahren zum Teil eines internationalen Systemhauses. In diesem positioniert man sich als Spezialist für Industrial Security und expandiert nach Norden. Im Gespräch mit CRN hebt Firmenchef Matthias Rosche die Bedeutung von Consulting hervor.

Wie schnell der Aufstieg vom regionalen zum internationalen Player auch im Systemhausgeschäft manchmal erfolgen kann, hat in den vergangenen Jahren die Münchner iT-Cube Systems vorgemacht. Vor gut drei Jahren noch ein ziemlich familiärer Betrieb mit etwa 25 Mitarbeitern und ein SIEM-Spezialist für den süddeutschen Raum ist das mittlerweile als Securelink Germany firmierende Unternehmen inzwischen weit über 100 Köpfe stark und deckt ein deutlich größeres Themenspektrum ab.

Eingeleitet wurde das, was der heutige Chef Matthias Rosche ein Stück weit auch als »Kulturschock« sieht, Ende 2016 mit der Übernahme durch die Securelink Group. Mit der kamen neue Hersteller wie Check Point und F5 sowie neue Themen wie Endpoint- und Netzwerk-Security ins Portfolio, doch auch die Ansprüche stiegen. So musste sich das Systemhaus aus seiner Heimatregion herauswagen und ein Thema finden, mit dem es sich innerhalb der Securelink Group positionieren kann. Mittlerweile ist das geschafft: Man hat eine Niederlassung in Frankfurt eröffnet und Teams im Rheinland aufgebaut, um dortige Kunden betreuen zu können; und man ist in der internationalen Systemhaus-Gruppe federführend bei Industrial Security. Was in diesem Bereich hierzulande erarbeitet und entwickelt wird, wird von Securelink früher oder später auch in den Benelux-Staaten, Skandinavien und Großbritannien vermarktet. Umgekehrt profitiert man von der Arbeit der anderen Regionalgesellschaften, die ihrerseits erprobte Security- und Infrastrukturservices für den deutschen Markt liefern.

»Industrial Security ist für uns ein Service-Thema«, erklärt Rosche im Gespräch mit CRN. Zwar starte man in der Regel mit klassischen Projekten, doch aus denen versuche man immer Standards abzuleiten, die sich dann als Managed Service bereitstellen lassen. Dementsprechend achte man auch bei der Wahl der eingesetzten Produkte sehr stark auf Mandantenfähigkeit und MSP-Programme bei den Herstellern. »Denn wenn wir keinen Service damit erbringen können, hat es für uns keinen Wert«, so die Einschätzung des Securlink-Germany-Chefs.

Detect & Defend 2019

Anfang April hatte Securelink zur »Detect & Defend« ins Veranstaltungsforum Fürstenfeldbruck geladen (Foto: Klaus D. Wolf – Securelink)
Einige Hunderte sicherheitsinteressierte Besucher kamen ...  (Foto: Klaus D. Wolf – Securelink)
... um mit den Experten von Securelink und seinen Herstellerpartnern über Security-Themen zu diskutieren (Foto: Klaus D. Wolf – Securelink)

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